Coronavirus im Newsticker - Stand 20.10.20, 22.20 Uhr - Ab Freitag Registrierungspflicht in Gastronomie

bwklein2.jpgDerzeit 3067 positiv getestete Personen in Vorarlberg - 28 Todesfälle - genesen 2127 - 912 aktiv positive Coronafälle in Vorarlberg

Bislang 68.414 infizierte Personen in Österreich - Aktuell Erkrankte 19.910 - 889 hospitalisiert, davon Intensivbehandlung 145 - 927 Todesfälle - 47.577 genesene Personen - Zahlen werden laufend aktualisiert!

Gesamtzahl Testungen Österreich 1.972.047

Aktuell Erkrankte Bregenzerwald Stand 20.10.20 (56)

Alberschwende (5), Andelsbuch (11), Au (15), Bezau (1), Bizau (2), Damüls (2), Egg (3), Hittisau (1), Krumbach (1), Langen (1), Langenegg (1), Lingenau (1), Mellau (2), Riefensberg (1), Schoppernau (3), Schwarzenberg (4), Sulzberg (1), Warth (1)

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- Vorarlberg Gastronomie ab Freitag: Registrierungspflicht (20.10.20)

- (Bundesweit) Gültig ab Freitag, 23.10.20, 0:00 Uhr - Indoorzusammentreffen max. 6 Erwachsene, Outdoor max. 12 Personen erlaubt (für alle Zusammentreffen, außer Beerdigungen)!

- Anzeigenpflicht für Veranstaltungen die über diesen Zahlen liegen, generell Maskenpflicht!

- Größere Veranstaltungen wie bspw. Fußball - Outdoor 1.500 - Indoor 1000 - Keine Speisen und Getränke erlaubt, zugewiesene Sitzplätze

ANSCHOBER: Corona-Lage in großen Teilen Europas entwickelt sich alarmierend (15.10.20)

Auch in Österreich zunehmende Zahl von Infektionen, steigender Altersdurchschnitt und steigende Zahl von Hospitalisierungen – Prognose zeigt weiter steigende Tendenz
Wien (OTS) - Bereits ein Drittel der weltweiten Meldungen von Neuinfektionen kam in der ersten Oktoberhälfte aus Europa – die Zahlen steigen weiterhin weltweit massiv an, am stärksten derzeit in Europa. Die heute eingelangten Zahlen über die vergangenen 24 Stunden zeigen teilweise enorme Zuwächse: In Frankreich 22.000 neue bestätigte Fälle, in UK über 19.000, in Spanien fast 12.000, in Tschechien besonders alarmierende 9.543, in den Niederlanden 7.300, in Belgien 8.271, in Italien und Deutschland 7.300 bzw. 7.100, in Polen mehr als 6.500, in der Schweiz 2.823 – starke Steigerungen auch in der Slowakei und Slowenien. In Österreich liegt der heutige Zuwachs an Neuinfektionen bei ebenfalls besorgniserregenden 1.552 Personen bei 19.813 eingemeldeten Tests. Dem stehen 952 Neu-Genesene gegenüber.

Auch die Hospitalisierungszahlen wachsen nun deutlich – 664 Personen in Spitalsbehandlung bedeutet im Lauf der vergangenen 7 Tage einen Zuwachs von 31 % (in Intensivbehandlung ein Plus von 11 %).

Gesundheitsminister Rudi Anschober: „Mit Sorge erfüllt mich auch der Trend der vergangenen Tage zu mehr Neuinfektionen in Alten- und Pflegeheimen. Auch unsere aktuellen internen Prognosen, die wir für jeweils 14 Tage erstellen lassen, geben wenig Grund für Optimismus: Sie gehen in den kommenden Tagen von der Fortsetzung des linearen Anstiegs bei den Infektionszahlen aus und einer Fortsetzung des leichten Anstiegs bei den benötigten Kapazitäten in den Intensivstationen, was nicht nur durch das steigende Infektionsgeschehen, sondern auch durch eine höhere Inzidenz in höheren Altersgruppen zu erklären ist.“

Anschober abschließend: „Wir benötigen daher verstärkte Schutzmaßnahmen gegen die Pandemie. Der Schwerpunkt liegt dabei bei regionalen Maßnahmen in Gebieten mit erhöhtem Risiko. Ich begrüße es daher sehr, wenn von vielen Bezirken und Ländern nun verstärkt Maßnahmen auf Basis der erhöhten Risikobewertung für einzelne Regionen gesetzt werden und damit die neuen Möglichkeiten des Covid-19-Maßnahmengesetzes und der Ampel genützt werden. Es geht derzeit stark darum, regionale Spitzen abzudämpfen. Wir überprüfen in der Bundesregierung derzeit aber auch verschiedene Möglichkeiten für bundesweite zusätzliche Schutzmaßnahmen – auch auf Basis der heutigen Ergebnisse der neuen Risikobewertung durch die Corona-Ampelkommission.”

Sperrstunde in Vorarlberg bleibt weiter bei 22 Uhr (10.10.20)

Am Freitag fand ein Treffen von Touristikern und Wirten mit den zuständigen Landesräten Christian Gantner, Marco Tittler und Martina Rüscher statt. Ergebnis: Die Sperrstunde bleibt bei 22 Uhr.

- Vorarlberg: Sperrstunde in Hotelbetrieben auf 1 Uhr angehoben…25.9.20

- Schneevergnügen ja, Apre Ski nein (Sitzplatzpflicht)… 24.9.20

- Ab 25.9. Sperrstunde 22 Uhr in Vorarlberger Gastronomie
Neue Massnahmen gültig ab Montag, 21. September

- Private Treffen auf 10 Personen beschränkt (ausgenommen ledeglich Beerdigungen) - Private Wohnungen sind von der 10-Personen-Regel ausgenommen

Gastronomie:
- Sperrstunde 1 Uhr
- Mund-Nasen-Schutz auch für Gäste die in “Bewegung” sind, es darf nur im sitzen konsumiert werden, max. 10 Personen an einem Tisch

- Gezählte 853 Neuinfektionen am 11.9.20 in Österreich - Nur am 26.3.20 waren es statistisch mit 1065 mehr CoV-Fälle an einem Tag.

- Verschärfte Regeln bei Veranstaltungen und der Gastronomie (In der Gastronomie gibt es eine Maskenpflicht für Kellnerinnen und Kellner. Speisen und Getränke dürfen in der Lokalität nur am Tisch serviert werden. „Das sind Maßnahmen, die wir heute setzen und wo noch nicht klar ist, ob das das Ende der Fahnenstange ist“, so Bundeskanzler Kurz)

- Neue Maskenregelungen sollen bereits am Montag, 14. September gelten (Maskenpflicht im Handel, in Dienstleistungsbereichen, in Behörden und in Schulen außerhalb des Klassenverbandes verpflichtend)

- - Veranstaltungen: Ohne zugewiesene Sitzplätze beträgt die maximale Personenzahl Indoor 50 Personen, im Freien 100 Personen. Bei Großveranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen liegt sie innen bei 1.500 Personen, im Freien maximal 3.000 Personen

- Vorarlberg bleibt weiterhin auf “grün” - das heißt aber nicht “Partystimmung”, so Wallner

- Vorarlberg-Wahl: Wähler sollen einen Mund-Nasen-Schutz und wenn möglich einen eigenen Kugelschreiber mitbringen

- “Party-Cluster” in Dornbirn (Besonders Partygänger hätten in den vergangenen Wochen für die Verbreitung des Virus gesorgt)

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Kommentare zu diesem Artikel

  • ANSCHOBER: Corona-Lage in großen Teilen Europas entwickelt sich alarmierend (15.10.20)

    Auch in Österreich zunehmende Zahl von Infektionen, steigender Altersdurchschnitt und steigende Zahl von Hospitalisierungen – Prognose zeigt weiter steigende Tendenz
    Wien (OTS) - Bereits ein Drittel der weltweiten Meldungen von Neuinfektionen kam in der ersten Oktoberhälfte aus Europa – die Zahlen steigen weiterhin weltweit massiv an, am stärksten derzeit in Europa. Die heute eingelangten Zahlen über die vergangenen 24 Stunden zeigen teilweise enorme Zuwächse: In Frankreich 22.000 neue bestätigte Fälle, in UK über 19.000, in Spanien fast 12.000, in Tschechien besonders alarmierende 9.543, in den Niederlanden 7.300, in Belgien 8.271, in Italien und Deutschland 7.300 bzw. 7.100, in Polen mehr als 6.500, in der Schweiz 2.823 – starke Steigerungen auch in der Slowakei und Slowenien. In Österreich liegt der heutige Zuwachs an Neuinfektionen bei ebenfalls besorgniserregenden 1.552 Personen bei 19.813 eingemeldeten Tests. Dem stehen 952 Neu-Genesene gegenüber.

    Auch die Hospitalisierungszahlen wachsen nun deutlich – 664 Personen in Spitalsbehandlung bedeutet im Lauf der vergangenen 7 Tage einen Zuwachs von 31 % (in Intensivbehandlung ein Plus von 11 %).

    Gesundheitsminister Rudi Anschober: „Mit Sorge erfüllt mich auch der Trend der vergangenen Tage zu mehr Neuinfektionen in Alten- und Pflegeheimen. Auch unsere aktuellen internen Prognosen, die wir für jeweils 14 Tage erstellen lassen, geben wenig Grund für Optimismus: Sie gehen in den kommenden Tagen von der Fortsetzung des linearen Anstiegs bei den Infektionszahlen aus und einer Fortsetzung des leichten Anstiegs bei den benötigten Kapazitäten in den Intensivstationen, was nicht nur durch das steigende Infektionsgeschehen, sondern auch durch eine höhere Inzidenz in höheren Altersgruppen zu erklären ist.“

    Anschober abschließend: „Wir benötigen daher verstärkte Schutzmaßnahmen gegen die Pandemie. Der Schwerpunkt liegt dabei bei regionalen Maßnahmen in Gebieten mit erhöhtem Risiko. Ich begrüße es daher sehr, wenn von vielen Bezirken und Ländern nun verstärkt Maßnahmen auf Basis der erhöhten Risikobewertung für einzelne Regionen gesetzt werden und damit die neuen Möglichkeiten des Covid-19-Maßnahmengesetzes und der Ampel genützt werden. Es geht derzeit stark darum, regionale Spitzen abzudämpfen. Wir überprüfen in der Bundesregierung derzeit aber auch verschiedene Möglichkeiten für bundesweite zusätzliche Schutzmaßnahmen – auch auf Basis der heutigen Ergebnisse der neuen Risikobewertung durch die Corona-Ampelkommission.”

  • Was bringen solche Zahlen, wenn nicht dazu gesagt wird, wie viele krank sind, bzw. bei Toten mit oder ohne Vorerkrankungen! Auch das Alter spielt halt leider eine Rolle!
    Problem ist nämlich, dass möglicherweise unnötig über lange Zeit Angst gemacht wird und Angst ist bekanntlich immer schlecht (schwächt das Immunsystem!!