Kinderbetreuungseinrichtungen und Musikschulen brauchen Solidarität der Bevölkerung

2017_07_24-eeb-brandvskiga_cr-eiv_fg-carolinebegle-3.jpgVor allem Private kommen sonst in finanzielle Nöte - Gemeinden sind per Telefon und Mail erreichbar

Die Vorarlberger Kinderbetreuungseinrichtungen und Musikschulen sind in der Corona-Krise auf die Solidarität der Bevölkerung angewiesen. „Melden Sie Ihre Kinder bitte nicht von Kindergarten, Kinderbetreuungseinrichtung oder Musikschule ab“, appelliert die Vizepräsidentin des Vorarlberger Gemeindeverbands, Bürgermeisterin Andrea Kaufmann, an die Eltern.

„Eine Abmeldung könnte vor allem die privaten Kinderbetreuungseinrichtungen und vereinsrechtlich organisierten Musikschulen in große finanzielle Nöte bringen“, alarmiert Kaufmann. Aber auch die gemeindeeigenen Einrichtungen kämen in Bedrängnis. „Wir haben alle nichts davon, wenn viele Einrichtungen nach der Aufhebung der Ausgangsbeschränkungen nicht mehr aufsperren können. Außerdem sichern Sie Ihren Kindern so einen Platz in der Kinderbetreuung oder Musikschule“, betont die Gemeindeverbandsvizepräsidentin.

AK unterstützt bei Anträgen für Kurzarbeitsbeihilfe

Die privaten Kinderbetreuungseinrichtungen und vereinsrechtlich organisierten Musikschulen treffen die Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus besonders hart. Um die finanziellen Folgen etwas abzufedern, werden Arbeiterkammer Vorarlberg und der Vorarlberger Gemeindeverband diese Institutionen bei der Antragstellung für die Kurzarbeitsbeihilfe unterstützen. Mit der Kurzarbeitsbeihilfe des Arbeitsmarktservice können die Arbeitsplätze gesichert werden.

„Diese Maßnahmen garantieren, dass die Einrichtungen ihre Arbeit jederzeit wieder problemlos weiterführen können, ohne dass es neue Antragsstellungen braucht“, bittet Kaufmann noch einmal, Kinder nicht abzumelden.

Gemeinden sind per Mail und Telefon erreichbar

Die 96 Vorarlberger Gemeinden sind auch weiterhin für die Bevölkerung per Mail und Telefon erreichbar. Einzig der Parteienverkehr ist nur in wirklich dringlichen Fällen nach telefonischer Vereinbarung möglich. „Die Gemeinden erledigen selbstverständlich weiterhin ihre Aufgabe und sind auch für die Bürgerinnen und Bürger erreichbar“, stellt die Vizepräsidentin des Vorarlberger Gemeindeverbands klar.

Bild Copyright: EIV/Caroline Begle

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