Coronavirus im Newsticker - Stand 9.7.20, 11.22 Uhr

bwklein2.jpgDerzeit 917 positiv getestete Personen in Vorarlberg - 19 Todesfälle - genesen 893 - 5 aktiv positive Coronafälle in Vorarlberg

Bislang 18556 infizierte Personen in Österreich - Aktuell Erkrankte 1151 - 78 hospitalisiert, davon Intensivbehandlung  12 - 706 Todesfälle -16.758 genesene Personen - Zahlen werden laufend aktualisiert!

Gesamtzahl Testungen Österreich: 675.727 - Weitere Schlagzeilen und News ->

-> Maskenpflicht für KellnerInnen fällt Anfang Juli

Lockerungsverordnungen ab heute, 15. Juni:

- 1-Meter-Mindestabstand gilt nach wie vor an allen öffentlichen Orten (wenige Ausnahmen);

-·Genereller Entfall der Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, Ausnahmen: Massenbeförderungsmittel, Apotheken, Taxis, Schülertransporte sowie Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz;

- Betreten von Betriebsstätten bis 01:00 des Folgetages erlaubt;

- Im Gastgewerbe Entfall der 4-Personen-Regel pro Tisch bzw. Besuchergruppe, 1-m-Abstandsregel zwischen Besuchergruppen (Tischen) gilt weiterhin, ebenso Mund-Nasenschutz-Pflicht für Bedienungspersonal;

- Entfall des Verbots zur Konsumation vorbestellter Speisen vor Ort;

- Entfall der 100-Personen-Begrenzung für Hochzeiten und Begräbnisse;

- Spezialbestimmungen für betreute Ferienlager (Entfall von Mund-Nasenschutz-Pflicht und 1-Meter-Mindestabstand, sofern COVID-19-Präventionskonzept vorgelegt wird).

- Unterschreitung des 1-Meter-Mindestabstandes in bestimmten begründeten Fällen auch an öffentlichen Orten zulässig.

Gastronomie: Maskenpflicht fällt, neue Sperrstunde 1 Uhr

• Die Maskenpflicht wird im Laufe des Juni weitgehend abgeschafft, vor allem im Gastronomiebereich.

• Schutzmasken müssen nur mehr in den Öffis getragen werden, ob auch in den Supermärkten, ist noch unklar.

• Die Sperrstunde in Lokalen wird auf 1 Uhr verlegt.

• Die Beschränkung, dass in Lokalen nur maximal vier Personen an einem Tisch sitzen dürfen, wird aufgehoben.

Wann die neuen Bestimmungen in Kraft treten, ist noch offen. Dem Vernehmen nach am 15. Juni.

-> Deutsch-österreichische Grenze ab 15. Juni offen

-> Öffnung Gastronomiebetriebe ab 15. Mai (Öffnungszeiten 6 - 23 Uhr, Mindestabstand zwischen Gästegruppen einen Meter, gilt nicht für Gäste die gemeinsam an einem Tisch sitzen) - Vor dem Besuch soll möglichst ein Tisch reserviert werden, MitarbeiterInnen die Gäste betreuen mit Mundschutz, gilt bspw. nicht für Küchenpersonal
-> Ebenso sind Versammlungen bis zu 10 Personen möglich
-> Öffnung Beherberungsbetriebe ab 29. Mai
-> Freibäder können ab 29. Mai öffnen
-> Sehenswürdigkeiten, Freizeitmöglichkeiten ab 29. Mai
-> Begräbnisse bis zu 30 Personen ab 1. Mai möglich
-> Tierparks udgl. ab 15. Mai
-> Ausgangsregeln werden ab 1. Mai gelockert, Ausgehen mit Mindestabstand von 1 Meter erlaubt (vorerst bis Ende Juni)
-> Mindestfördergeld Phase 2. Euro 500,–
-> Weitere Fördermassnahmen- und Hilfen für Betriebe
-> Kreditbearbeitungsgebühren werden gesenkt auf 0,5 bis höchstens 0,8 Prozent (Zusage bereits von Erste Bank Sparkasse, Raiffeisen und Bawag)

-> Kindergärten ab 18. Mai wieder geöffnet

Stufenweise Öffnung der Schulen
- Maturantinnen und Maturanten ab 4. Mai
- Schülerinnen und Schüler in den Volksschulen, den Mittelschulen und den Unterstufen ab 15. Mai
- Ab 29. Mai folgt der Rest, das heißt alle älteren Schülerinnen und Schüler

Pressekonferenz heute:
- Vizekanzler Kogler: “Solange kein Impfstoff da ist, wird es Einschränkungen geben müssen”
- Bundeskanzler Kurz: “So viel Freiheit wie möglich, soviel Einschränkung wie nötig”
- Ab 1. Mai - Alle Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe dürfen wieder öffnen, dazu gehören auch Friseure, Physiotherapie, Fußpflege…
- Ab 15. Mai Eingeschränkter Betrieb Gastronomie bis 23 Uhr - Mitarbeiter müssen Schutzmaske tragen
- Veranstaltungen wird Mitte Mai noch einmal entschieden, “was möglich ist” - lt. Vizekanzler Kogler (Entscheigung generelle Absagen bis Ende August wird nochmals geprüft)
- Ab 15. Mai Stufenweise Öffnung der Schulen
- Ab 15. Mai dürfen wieder Gottesdienste stattfinden
-> Reisefreiheit soll Schrittweise wieder möglich sein, als Beispiele genannt … “demnächst” mit Deutschland/Tschechien…

Vorarlberg:
- 900 Schutzmasken für Spital- und Pflegebereich, sowie anderer Bedarfsträger wie Polizei und Wasserrettung eingetroffen
- Durchtestung von Heimen in Vorarlberg voll angelaufen

Gesamtzahl Testungen Österreich: 169272

-> LH Wallner will Wahlen noch dieses Jahr durchführen
- Öffentliche Verkehrsbenutzung nun auch wieder für Freizeit-Fahrten gestattet (Tragen eines Mund-Nasen-Schutz Pflicht)

-> Gesamtzahl Testungen Österreich: 162816
-> Auslastung/Auslastung zur Verfügung stehender Normalbetten Österreich: ca. 5%; Belegung/Auslastung zur Verfügung stehende Intentsivbetten ca. 25% (Zeitraum vom 1.4. bis 15.4.20)

Lockerungen im Breitensport ab 1.5.20
- Vizekanzler Kogler nennt Beispiele: Leichtathletik-Anlagen, Tennisplätze, Golfplätze, sowie Pferdesport- und Schießanlagen.
- “So viel wie möglich zulassen, so wenig wie möglich einschränken”, sagte Kogler und appellierte an den “Hausverstand”, den jeder bei der Sport-Ausübung einschalten solle.
- Abstandsregeln müssen eingehalten werden. Bitte bei Risikosportarten um Zurückhaltung, so solle man eine Skitour nicht ausreizen, sondern das Risiko minimieren.
- Ermöglicht werden sollen vorerst nur Outdoor-Aktivitäten, keine in der Halle.
- Die Fußball-Bundesliga und 1. Liga dürfen in Kleingruppen wieder trainieren, was eine Aufnahme des Spielbetriebs, in welcher Form auch immer, in Aussicht stellt.

- In Vorarlberg ist die Zahl der Coronavirus-Infektionen am Dienstag um lediglich einen Fall auf 858 angewachsen

-> International, Stand 14.04.2020, 15:00 Uhr: Weltweit wurden bisher insgesamt 1.930.780 bestätigte Fälle bekannt gegeben.
-> Weltweit haben sich bereits 464.398 Menschen von COVID-19 wieder erholt. (Diese Zahl stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen.)

-> Bisher durchgeführte Testungen in Österreich, Stand 14.04.2020, 09:30 Uhr: 151.796
-> Kurzarbeit für 608.607 Jobs (Stand 14.4.20) - Budget auf 5 Mrd erhöht
-> International, Stand 14.04.2020, 08:00 Uhr: Weltweit wurden bisher insgesamt 1.920.918 bestätigte Fälle bekannt gegeben.
-> Weltweit haben sich bereits 453.289 Menschen von COVID-19 wieder erholt. (Diese Zahl stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen.)


-> Bisher durchgeführte Testungen in Österreich (Stand 13.04.2020 um 09:30 Uhr): 148.412
-> International, Stand 13.04.2020, 08:00 Uhr: Weltweit wurden bisher insgesamt 1.850.807 bestätigte Fälle bekannt gegeben.
-> Weltweit haben sich bereits 430.623 Menschen von COVID-19 wieder erholt. (Diese Zahl stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen.)

-> Bisher durchgeführte Testungen in Österreich, Stand 12.04.2020, 09:30 Uhr: 144.877
- International, Stand 12.04.2020, 09:30 Uhr: Weltweit wurden bisher insgesamt 1.777.666 bestätigte Fälle bekannt gegeben.
- Weltweit haben sich bereits 404.372 Menschen von COVID-19 wieder erholt. (Diese Zahl stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen.)

- International, Stand 11.04.2020, 15:00 Uhr: Weltweit wurden bisher insgesamt 1.712.674 bestätigte Fälle bekannt gegeben.
- Weltweit haben sich bereits 388.910 Menschen von COVID-19 wieder erholt. (Diese Zahl stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen.)

- Bisher durchgeführte Testungen in Österreich, Stand 11.04.2020, 09:30 Uhr: 140.975
- International, Stand 11.04.2020, 08:00 Uhr: Weltweit wurden bisher insgesamt 1.698.626 bestätigte Fälle bekannt gegeben.
- Weltweit haben sich bereits 376.734 Menschen von COVID-19 wieder erholt. (Diese Zahl stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen.)

- International, Stand 10.04.2020, 15:00 Uhr: Weltweit wurden bisher insgesamt 1.617.204 bestätigte Fälle bekannt gegeben.
- Weltweit haben sich bereits 364.686 Menschen von COVID-19 wieder erholt. (Diese Zahl stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen.)
- Bisher durchgeführte Testungen in Österreich (Stand 10.04.2020 um 10:00 Uhr): 134.743

- International, Stand 09.04.2020, 15:00 Uhr: Weltweit wurden bisher insgesamt 1.498.833 bestätigte Fälle bekannt gegeben.
- Weltweit haben sich bereits 337.074 Menschen von COVID-19 wieder erholt. (Diese Zahl stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen.)

- Bisher durchgeführte Testungen in Österreich, Stand 09.04.2020, 10:00 Uhr: 126.287
- International, Stand 09.04.2020, 08:00 Uhr: Weltweit wurden bisher insgesamt 1.484.811 bestätigte Fälle bekannt gegeben.
- Weltweit haben sich bereits 329.876 Menschen von COVID-19 wieder erholt. (Diese Zahl stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen.)

Weitere Infos und News ->

- International, Stand 08.04.2020, 15:00 Uhr: Weltweit wurden bisher insgesamt 1.446.242 bestätigte Fälle bekannt gegeben.

- Weltweit haben sich bereits 308.146 Menschen von COVID-19 wieder erholt. (Diese Zahl stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen.)

Bisher durchgeführte Testungen in Österreich (Stand 08.04.2020 um 10:00 Uhr): 120.755

- International, Stand 08.04.2020, 08:00 Uhr: Weltweit wurden bisher insgesamt 1.431.375 bestätigte Fälle bekannt gegeben.
- Weltweit haben sich bereits 301.417 Menschen von COVID-19 wieder erholt. (Diese Zahl stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen.)

- International, Stand 07.04.2020, 15:00 Uhr: Weltweit wurden bisher insgesamt 1.362.936 bestätigte Fälle bekannt gegeben.
- Weltweit haben sich bereits 291.991 Menschen von COVID-19 wieder erholt. (Diese Zahl stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen.)

- International, Stand 07.04.2020, 08:00 Uhr: Weltweit wurden bisher insgesamt 1.348.184 bestätigte Fälle bekannt gegeben.
- Weltweit haben sich bereits 284.802 Menschen von COVID-19 wieder erholt. (Diese Zahl stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen.)

Weitere drastische Massnahmen, aber auch erfreuliche Regelungen der Regierung ->
- Ab nächsten Montag (13.4.20) Mundschutzpflicht bei öffentlichen Verkehrsmitteln
- Kleine Geschäfte bis 400 qm, sowie Bau- und Gartenmärkte dürfen per 14. April wieder öffnen - Strenge Auflagen müssen eingehalten werden
- Ab 1. Mai sollen alle Geschäfte (auch Friseure) wieder öffnen dürfen
- Ab Mitte Mai weitere Öffnungen wie Gaststätten und Hotels
- Bis Mitte Mai kein Schulbetrieb
- Ausgangsbeschränkungen werden bis Ende April verlängert
- Veranstaltungen alle bis Ende Juni abgesagt

Weitere Zahlen und News - Klick auf ->

- International, Stand 06.04.2020, 15:00 Uhr: Weltweit wurden bisher insgesamt 1.286.409 bestätigte Fälle bekannt gegeben.
- Weltweit haben sich bereits 270.249 Menschen von COVID-19 wieder erholt. (Diese Zahl stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen.)

Bisher durchgeführte Testungen in Österreich (Stand 06.04.2020 um 09:30 Uhr): 111.296

- International, Stand 06.04.2020, 08:00 Uhr: Weltweit wurden bisher insgesamt 1.275.542 bestätigte Fälle bekannt gegeben.
- Weltweit haben sich bereits 262.985 Menschen von COVID-19 wieder erholt. (Diese Zahl stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen.)

Dringend NäherInnen für Masken aus Vorarlberg gesucht! Bei Interesse bitte HIER MELDEN!

International, Stand 05.04.2020, 15:00 Uhr: Weltweit wurden bisher insgesamt 1.218.474 bestätigte Fälle bekannt gegeben.

Weltweit haben sich bereits 252.538 Menschen von COVID-19 wieder erholt. (Diese Zahl stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen.)

Bisher durchgeführte Testungen in Österreich (Stand 04.04.2020 um 09:30 Uhr): 108. 416

- LH Wallner: Erste Schutzmasken-Lieferung aus Vorarlberg geht ans Vorarlberger Gesundheitswesen
- Speziell die niedergelassenen Ärzte sollen damit versorgt werden

Erfreulich: Mehr genesene Personen als Neuinfizierte in Österreich

Dringend NäherInnen für Masken aus Vorarlberg gesucht! Bei Interesse bitte HIER MELDEN!

- Bisher durchgeführte Testungen in Österreich (Stand 04.04.2020 um 09:30 Uhr): 104.134
- International, Stand 04.04.2020, 08:00 Uhr: Weltweit wurden bisher insgesamt 1.134.418 bestätigte Fälle bekannt gegeben.
- Weltweit haben sich bereits 233.689 Menschen von COVID-19 wieder erholt. (Diese Zahl stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen.)

-> Caritas: Kleiderspenden bitte nicht jetzt abgeben
-> Kinder- und Schülerbetreuung in der Karwoche gesichert

-> International, Stand 04.04.2020, 08 Uhr: Weltweit wurden bisher insgesamt 1.100.283 bestätigte Fälle bekannt gegeben.
-> Weltweit haben sich bereits 226.669 Menschen von COVID-19 wieder erholt. (Diese Zahl stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen.)

-> Quarantäne am Arlberg und in Nenzing wird aufgehoben
-> Vorarlberger Mikrokredite als unbürokratische Soforthilfe für Kleinstunternehmen und ArbeitnehmerInnen
-> Handelsketten beschränken Non-Food-Verkauf
-> Gesundheitsministerium: Hotels werden geschlossen, Essen darf abgeholt werden
-> LTP Sonderegger: „Mitglieder des Vorarlberger Landtags ziehen an einem Strang“
-> Häftlinge stellen Schutzmasken her (3.000 pro Woche, soll auf 5.000 ausgebaut werden)
-> Bisher durchgeführte Testungen in Österreich (Stand 03.04.2020 um 09:30 Uhr): 98.343
-> Vizekanzler Kogler: Langsames Hochfahren der Wirtschat wird nächste Woche vorgestellt
-> Anschober: Am Wochenende neue Großlieferung an Schutzkleidung an die Länder
-> Keine Elternbeiträge mehr für Kleinkinderbetreuung
-> Anschober erteilt Lockerungsrufen Absage

-> VKW/Illwerke: Keine Strompreiserhöhung

- (3.4.20, 6 Uhr)Weltweit wurden bisher 1.015.403 bestätigte Fälle bekannt gegeben.

-> Weltweit 53.000 Todesfälle

- (3.4.20, 6 Uhr)Weltweit haben sich bereits 210.000 Menschen von COVID-19 wieder erholt. (Diese Zahl stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen.)

- 92.190 durchgeführte Tests in Österreich (Stand: 2.4.20, 10 Uhr)

- Mehr Genesene als Neuerkrankte in Vorarlberg - Die Zahl der akut Infizierten in Vorarlberg nahm auf 566 ab - Am Dienstag waren es noch 577 Personen

- Arbeitslosigkeit im Land auf historischem Höchststand
15.788 Menschen ohne Job: 22% davon haben Wiedereinstellungszusage, im Tourismus 45%

-> International, Stand 02.04.2020, 08 Uhr: Weltweit wurden bisher insgesamt 937.567 bestätigte Fälle bekannt gegeben.
Weltweit haben sich bereits 194.311 Menschen von COVID-19 wieder erholt. (Diese Zahl stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen.)

Todesfälle, Stand 01.04.2020, 10:00 Uhr: 146, nach Bundesländern: Burgenland (3), Kärnten (2), Niederösterreich (28), Oberösterreich (12), Salzburg (11), Steiermark (34), Tirol (24), Vorarlberg (3), Wien (29).

Bisher durchgeführte Testungen in Österreich (tägliche Aktualisierung des Ist-Standes um 10:00 Uhr): 55.863

Bestätigte Fälle, Stand 02.04.2020, 08:00 Uhr: 10.769 Fälle, nach Bundesländern: Burgenland (198), Kärnten (295), Niederösterreich (1.717), Oberösterreich (1.739), Salzburg (993), Steiermark (1.137), Tirol (2.462), Vorarlberg (680), Wien (1.548).

Genesen, Stand 01.04.2020, 10:00 Uhr: 1.436

International, Stand 02.04.2020, 08:00 Uhr: Weltweit wurden bisher insgesamt 937.567 bestätigte Fälle bekannt gegeben.

Weltweit haben sich bereits 194.311 Menschen von COVID-19 wieder erholt. (Diese Zahl stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen.)

- Historischer Rekord in Österreich: 562.000 Arbeitslose

(Stand 1.4.20, 7.10 Uhr) Coronainfizierte in Österreich; nach Bundesländern: Vorarlberg 659, Tirol 2360, Wien 1417, OÖ 1635, NÖ 1636, Salzburg 949, Steiermark 1063, Kärnten 278, Burgenland 185

- Historischer Rekord in Österreich: 562.000 Arbeitslose
- Bisher durchgeführte Testungen in Österreich (tägliche Aktualisierung des Ist-Standes um 08:00 Uhr): 55.863
- International, Stand 01.04.2020, 08:00 Uhr: Weltweit wurden bisher insgesamt 860.181 bestätigte Fälle bekannt gegeben.
- Weltweit haben sich bereits 178.301 Menschen von COVID-19 wieder erholt. (Diese Zahl stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen.)

News 31.3.20
- 100 Beatmungsgeräte in Vorarlberg
- freiwillige Zivildiener: Österreichweit 3.500, Vorarlberg 76
- Durchschnittsalter bei Sterbefällen durch Coronavirus in Österreich bei 80 Jahren
- Gesetz: Handelsketten müssen sich einschränken (Waren nur noch für Grundversorgung, insbesondere Lebensmittel) - Verkauf von Produkten wie etwa Elektrogeräte, Gartenmöbel oder Spielzeug ist verboten

- Bundesregierung testet 2000 Personen stichprobenartig
- Öffis Vorarlberg: 90 Prozent weniger Fahrgäste
- International, Stand 31.03.2020, 8 Uhr: Weltweit wurden bisher insgesamt 786.228 bestätigte Fälle bekannt gegeben.
- Weltweit haben sich bereits 166.041 Menschen von COVID-19 wieder erholt. (Diese Zahl stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen.)
- Bisher durchgeführte Testungen in Österreich (Stand 31.03.2020, 8 Uhr): 52.344

- Tragen von Masken wird vorgeschrieben - Supermärkte übernehmen Verteilung voraussichtlich ab Mittwoch - Ziel ist es, diese Masken auch außerhalb der Supermärkte zu tragen

Bestätigte Fälle, Stand 31.03.2020, 08:00 Uhr: 9.634 Fälle, nach Bundesländern: Burgenland (181), Kärnten (267), Niederösterreich (1.551), Oberösterreich (1.563), Salzburg (909), Steiermark (1.000), Tirol (2.234), Vorarlberg (626), Wien (1.303).

Stand 31.3.20, 5.30 Uhr
Derzeit 630 positiv getestete Personen in Vorarlberg - hospitalisiert 49 - davon Intensivbehandlung 13 

Stand 31.3.20, 5.30 Uhr - Bislang 9618 infizierte Personen in Österreich (davon männlich 52%, Frauen 48%) - 999 hospitalisiert, davon Intensivbehandlung 193 - 108 Todesfälle - Zahlen werden laufend aktualisiert!

- Bundeskanzler Kurz: “Massnahmen wirken, aber  es ist die Ruhe vor dem Sturm

- Innenminister Nehammer: “Sie haben es in der Hand, ob Menschen leben oder sterben!”

- Konsequente Massnahmen müssen eingehalten werden - Kontrollen werden verstärkt (Regierung 30.3.20)

- Besonderer Schutz für gefährdete Gruppen wird verstärkt (Regierung 30.3.20)

Bisher durchgeführte Testungen in Österreich (Stand 30.03.2020, 8 Uhr): 49.455

Stand 30.3.20, 5.30 Uhr
Bislang 8788 infizierte Personen in Österreich (davon männlich 52%, Frauen 48%)

Nach BundesländernStand 30.3.20, 5.30 Uhr
(Tirol 2002, Wien 1103, NÖ 1379, OÖ 1509, Vorarlberg 601, Salzburg 849, Kärnten 245, Steiermark 929, Burgenland 171)

Nach Altersverteilung Stand 30.3.20, 5.30 Uhr

- 5 Jahre - 39
5 - 14 Jahre - 186
15 - 24 Jahre - 803
25 - 34 Jahre - 1308
35 - 44 Jahre - 1299
45 - 54 Jahre - 1891
55 - 64 Jahre - 1539
ab 65 Jahre - 1723

Trump befürchtet 100.000 Coronavirus-Tote in den USA

Laut Landessanitätsdirektion sind bisher 3.114 COVID-19-Tests in Vorarlberg durchgeführt worden (Stand 29.3.20, 17 Uhr).

(29.3.20) Bisher durchgeführte Testungen in Österreich (tägliche Aktualisierung des Ist-Standes um 08:00 Uhr): 46.441

Todesfälle, Stand 28.03.2020, 08:00 Uhr: 68, nach Bundesländern: Burgenland (2), Kärnten (2), Niederösterreich (13), Oberösterreich (4), Salzburg (4), Steiermark (17), Tirol (9), Vorarlberg (1), Wien (16).

International, Stand 29.03.2020, 08:00 Uhr: Weltweit wurden bisher insgesamt 664.924 bestätigte Fälle bekannt gegeben, 82.057 davon meldete China.

Weltweit haben sich bereits 140.222  Menschen von COVID-19 wieder erholt. (Diese Zahl stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen.)

(29.3.20, 6 Uhr) Bisher durchgeführte Testungen in Österreich: 42.750

Coronafälle nach Altersverteilung Österreich (Stand, 29.3.20, 6 Uhr)

bis 5 Jahre - 35
5 - 14 Jahre - 177
15 - 24 Jahre - 748
25 - 34 Jahre - 1245
35 - 44 Jahre - 1230
45 - 54 Jahre - 1790
55 - 64 Jahre - 1452
über 65 Jahre - 1603

Coronafälle Nach Bundesländern (Stand 29.3.20, 6 Uhr, Tirol 1907, Wien 1087, NÖ 1276, OÖ 1391, Vorarlberg 577, Salzburg 793, Kärnten 223, Burgenland 153, Steiermark 873)

Todesfälle, Stand 28.03.2020, 08:00 Uhr: 68, nach Bundesländern: Burgenland (2), Kärnten (2), Niederösterreich (13), Oberösterreich (4), Salzburg (4), Steiermark (17), Tirol (9), Vorarlberg (1), Wien (16).

International, Stand 28.03.2020, 15:00 Uhr: Weltweit wurden bisher insgesamt 597.620  bestätigte Fälle bekannt gegeben, 81.946 davon meldete China.

(28.3.20, 15 Uhr) Weltweit haben sich bereits 131.712 Menschen von COVID-19 wieder erholt. (Diese Zahl stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen.)

In Vorarlberg sind bisher (Stand Samstag, 28. März, 17.00 Uhr) 3.020 Verdachtsfälle aufgetreten, davon sind 2.323 negativ und 563 positiv getestet worden, 134 befinden sich noch in Abklärung.

Positiv getestete nach Bundesländern (Stand 28.3.20, 6 Uhr: Tirol 1801, Wien 1029, NÖ 1163, OÖ 1285, Vorarlberg 535, Salzburg 728, Kärnten 204 Burgenland 140, Steiermark 812).

News und Statistiken ->

Weitere Infos unten in den Kommentaren…

Nach Altersverteilung Österreich, 28.3.20, 6 Uhr

bis 5 Jahre - 29
5 - 14 Jahre - 162
15 - 24 Jahre - 700
25 - 34 Jahre - 1164
35 - 44 Jahre - 1153
45 - 54 Jahre - 1657
55 - 64 Jahre - 1353
über 65 Jahre - 1479

Nach Bundesländern (Stand 28.3.20, 6 Uhr, Tirol 1801, Wien 1029, NÖ 1163, OÖ 1285, Vorarlberg 535, Salzburg 728, Kärnten 204 Burgenland 140, Steiermark 812)

Coronavirus: Aktueller Sachstand in Vorarlberg

In Vorarlberg sind bisher (Stand Freitag, 27. März, 18.00 Uhr) 2.710 Verdachtsfälle aufgetreten, davon sind 2.088 negativ getestet worden, 93 befinden sich noch in Abklärung. Insgesamt 529 Personen wurden positiv getestet. 41 Patientinnen und Patienten sind hospitalisiert, davon elf in Intensivbehandlung. Eine Person ist verstorben.

(27.3.20) Coronavirus: 919 Tote in Italien innerhalb 24 Stunden

Land Vorarlberg: Appell an Firmen Kündigungen zurück zu nehmen und rückwirkend Kurzarbeit anzumelden

Land und Sozialpartner richten Sozialhilfefonds ein

Anschober: Gute Lösung bei Baustellen - Gesundheitsschutz der Mitarbeiter hat höchste Priorität

Innenminister Karl Nehammer appelliert an Alle im Zusammenhang mit dem Coronavirus nicht auf Fake-News zu hören, die darauf abziehlen, die Bevölkerung zu beunruhigen! Es werden, als Beispiel genannt, nicht mehr Asylwerber aufgenommen

Gesundheitsminister Anschober: “Wir sind fast punktgenau bei den erwarteten Zahlen”
Massnahmen wirken, aber viel zu früh für ein positives Signal

Zahlen Coronavirus nach Bundesländern, Altersverteilung, Todesfälle, nationale und internationale News (Stand 27.3.20, 8 Uhr) ->

Todesfälle, Stand 27.03.2020, 08:00 Uhr: 52, nach Bundesländern: Burgenland (2), Kärnten (2), Niederösterreich (13), Oberösterreich (3), Salzburg (1), Steiermark (11), Tirol (5), Vorarlberg (1), Wien (14).

International, Stand 27.03.2020, 08:00 Uhr: Weltweit wurden bisher insgesamt 532.788  bestätigte Fälle bekannt gegeben, 81.782 davon meldete China.

Weltweit haben sich bereits 122.672 Menschen von COVID-19 wieder erholt (Diese Zahl stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen).

Gesundheitsminister Rudolf Anschober erwartet Höhepunkt der Coronakrise zwischen Mitte April und Mitte Mai

 Infizierte Fälle nach Bundesländern (Stand 27.3.20, 8 Uhr)

Tirol - 1689
OÖ - 1162
NÖ - 992
Wien - 918
Steiermark -742
Salzburg - 680
Vorarlberg - 473
Kärnten - 189
Burgenland - 117

Altersverteilung Österreich (Stand 27.3.20, 8 Uhr)

bis 5 Jahre -     26
5 - 14 Jahre -   139
15 - 24 Jahre -  646
25 - 34 Jahre - 1074
35 - 44 Jahre - 1055
45 - 54 Jahre - 1492
55 - 64 Jahre - 1210
über 64 Jahre - 1320

49 bestätigte Todesfälle - Bisher durchgeführte Testungen Österreich: 35.995 - Stand heute 26.3. international: 472.076 Corona-Erkrankte

- Coronavirus fordert erstes Todesopfer in Vorarlberg

- Bundeskanzler Kurz - keine Zeit für Beschwichtigungsversuche: „Die Lage ist ernst und sie ist weiterhin ernst“. - Appell an die Bevölkerung durchzuhalten

- Selbstständige und Kleinunternehmen: Härtefallfons bezahlt bis zu 6.000 Euro aus
Anträge sollen ab morgen bei der Wirtschaftskammer gestellt werden können

- Assistenzeinsatz des Bundesheers in Vorarlberg gestartet
145 Soldaten aus der Steiermark eingetroffen

Die wichtigsten Neuigkeiten zum Coronavirus,- Bund,- Land,- Statistiken… ->

- Schutzausrüstungen: Erste Großlieferungen werden erwartet

- Arbeitsministerin Christine Aschbacher: Kurzarbeiter können unbeschränkt dazu verdienen (detailierte Infos folgen)

- Auch wegen Corona: Bargeldloses bezahlen bis 50 Euro soll mit Karte bis nächste Woche möglich sein

Die wichtigsten Neuigkeiten (Stand 26.3.20, 6 Uhr) zum Coronavirus,- Bund,- Land,- Statistiken… ->

Aus dem Landhaus
560 VorarlbergerInnen mit Erfahrung aus dem Gesundheitswesen haben sich freiwillig auf den Aufruf zur Mithilfe gemeldet, vielen Dank von LR Rüscher und LH Wallner! Weitere Anmeldungen auf www.vorarlberg.at/helfen möglich und sehr wünschenswert!

BITTE eindringlich an ALLE die beschlossenen Massnahmen vollumfänglich ein zu halten!! Kontrollen werden strikt weiter geführt, ob diese befolgt werden - Ansonsten ist die Polizei angehalten dementsprechende hohe Strafen aus zu sprechen -Dank an die 95% die sich an die Vorschriften halten! Noch einmal einen Appell an die Vernunft an die restlichen 5%! (Anm. Red. Sie retten leben!)

AK Vorarlberg: 5 Millionen Hilfsfonds für Arbeitnehmer: Damit sollen Menschen in Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit unterstützt werden, die nicht mehr wissen, wie sie ihre Miete und Lebenserhaltungskosten zahlen, diese sollen sich an die AK wenden

AMS LG Bernhard Bereuter: „Wir arbeiten auf Hochtouren, und ich kann versichern, dass durch die reibungslose und zeitnahe Bearbeitung die Existenzsicherung arbeitsloser Menschen gewährleistet ist“ - Anträge können über das eAMS-Konto, online, per E-Mail oder auch telefonisch gestellt werden

Häusliche Gewalt (noch kein Anstieg): Appell an alle Betroffenen, sich „beim ersten Anzeichen von Gefahr“ an die Frauenhelpline 0800 222 555 zu wenden

Betreuungsangebote für Kinder bei Bedarf in Anspruch nehmen

Coronavirus: Milder Krankheitsverlauf bei 96% der  ÖsterreicherInnen - 3,5% müssen in einem Krankenhaus behandelt werden - Intensivmedizinisch werden 0,5% infizierte Personen betreut

Kurz zu Schulen: Schließungen noch deutlich länger möglich

Regierung will Testkapazität stark steigern - „Das wichtigste Ziel ist: testen, testen, testen“, so Bundeskanzler Sebastian Kurz

Appell der Bundesregierung an die Unternehmen: Einzigartiges europäisches Modell der Kurzarbeit nutzen!

Innenminister kündigt hartes durchgreifen gegen die wenigen Uneinsichtigen an, die sich nicht an Maßnahmen und Vorschriften halten! Strafen bis zu Euro 3.600,–

Lebensmittelhandel: Wir sind weiterhin für Sie da! Halten Sie bitte mindestens einen Meter Abstand, bezahlen Sie wenn möglich bargeldlos, achten Sie auf regelmäßiges Händewaschen! Danke dafür.

China hebt Ausgangssperre großteils auf

- Bettenkapazität könnte bei Bedarf auf 1600 erhöht werden

 - Tests können jetzt tagesaktuell abgearbeitet werden - Getestete Personen werden am nächsten Tag telefonisch kontaktiert - Es wird gebeten bis dahin geduldig zu bleiben

- Medezinische Grundversorgung ist gesichert

- Unter www.vorarlberg.at/helfen werden Personen gesucht die im Gesundheitswesen eine Ausbildung oder Erfahrung haben (Ärzte, Pflegebereich, Heimhilfe, …) - Dies ist eine vorsorgliche Massnahme - Voraussetzungen: – nicht älter als 65; fit und gesund (keine Grippesymptome, chronische Erkrankung der Lunge oder des Herz-Kreislaufsystems)

Österreich: Kurs der Neuansteckungen flacht sich langsam ab

Landesregierung stellt zwei Ortsteile in Nenzing unter Quarantäne

Maßnahmen bis Ostermontag (13.4.2020) verlängert

Einzelhandel nur mehr bis 19 Uhr geöffnet

Notbetrieb der Ärztinnen und Ärzte im Bregenzerwald -> INFOS dazu -> KLICK HIER!

Entsorgung Rest- und Bioabfall, Altpapier und Gelber Sack gesichert

Sperrmüllentsorgungen müssen allerdings verschoben werden

Hilfsfond: Land Vorarlberg mobiliesiert zusätzlich 100 Millionen Euro

Straßen- und Hochbauarbeiten auf Landesebene werden eingestellt

Grenzkontrollen nach Deutschland ab Donnerstag

Assistenzeinsatz des Bundesheeres in Vorarlberg geplant

Neue Geräte: Dadurch ab Freitag mehr Testmöglichkeiten in Vorarlberg

Hilfspaket: Regierung nimmt 38 Milliarden in die Hand

Weitere Infos auf www.vorarlberg.at/corona oder in den regionalen Medien!

 

Bewerte diesen Artikel

  •  
  • (31)
  •  
  • (0)

Kommentar verfassen

* markierte Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare zu diesem Artikel

  • Zivildiener, Testungen in den Quarantänegebieten

    Maßnahmen im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Pandemie – aktueller Bericht der Landessanitätsdirektion

    Bregenz (VLK) – 54 außerordentliche Zivildiener treten morgen (Mittwoch) ihren Dienst in Vorarlberg an. Weitere 22 stehen zusätzlich bedarfsweise zur Verfügung. Die ehemaligen Zivildiener haben sich freiwillig gemeldet. Sie werden bei der Versorgung und Betreuung älterer Menschen sowie bei Kranken- und Rettungstransporten helfen, informieren Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrat Christian Gantner. Aktuell werden Testungen in den Vorarlberger Quarantänegebieten durchgeführt. Danach wird entschieden, ob die Isolation aufgehoben oder verlängert wird, sagt Landesrätin Martina Rüscher. Die Behörden kontrollieren die Einhaltung der Heimquarantäne.

    In den kommenden Wochen muss damit gerechnet werden, dass MitarbeiterInnen in Krankenhäusern, Pflege- und Betreuungseinrichtungen ausfallen werden, weil sie erkranken bzw. unter Quarantäne stehen. Um diese Lücken zu schließen, wurde der außerordentliche Zivildienst ausgerufen. Landeshauptmann Wallner und Landesrat Gantner danken den Zivildienern für ihre Bereitschaft: „Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag für unser Gesundheits- und Sozialsystem – und damit den Menschen in unserem Land.“ Die insgesamt 76 ehemaligen Zivildiener haben sich freiwillig gemeldet. Sie werden zwei oder drei Monate in insgesamt zehn Spitälern sowie Pflege- und Betreuungseinrichtungen eingesetzt.

    Testungen in den Quarantänegebieten

    In Vorarlberg stehen die Arlbergregion - Lech, Stuben (als Ortsteil von Klösterle), Schröcken und Warth - seit 17. März sowie zwei Ortsteile der Gemeinde Nenzing (seit 22. März) unter Quarantäne. Diese Gemeinden dürfen nur in Ausnahmefällen betreten oder verlassen werden. Aktuell finden Testungen in den Vorarlberger Quarantänegebieten statt. Das Rote Kreuz führt rund 300 Testungen durch bzw. nimmt Abstriche. Diese sollen bis heute, Dienstag Abend (19.00 Uhr) abgeschlossen werden. „Abhängig von den Ergebnissen wird anschließend die bis 3. April verfügte Quarantäne aufgehoben oder verlängert“, so Landesrätin Martina Rüscher. Das Ergebnis soll in den kommenden Tagen vorliegen.

    Stichprobentests in Vorarlberg

    Ab morgen Mittwoch, werden die von der Bundesregierung angekündigten 2.000 Stichprobentests auf eine Infektion mit dem Coronavirus durchgeführt. Das Rote Kreuz wird in Vorarlberg insgesamt 88 Proben in 16 Gemeinden vornehmen. Die Zahl der Studienteilnehmer pro Bundesland entspricht dem Verhältnis der jeweiligen Landesbevölkerung zur Gesamtbevölkerung. Die Haushalte werden per Zufall ausgewählt. Diese werden von der Auswahl vorab telefonisch verständigt. Pro Haushalt wird eine Person getestet, unabhängig davon, ob diese schon einmal getestet wurde oder Symptome zeigt. Der Test ist anonym organisiert, die durchführenden Institutionen können zu keiner Zeit ein Testergebnis einem Haushalt bzw. einer Testperson zuordnen. Nur im Fall eines positiven Tests wird der jeweilige Teilnehmer von den Gesundheitsbehörden informiert.

    Heimquarantäne – Behörde kontrolliert

    Die Bezirkshauptmannschaften verstärken ihre Kontrollaktivitäten über die Einhaltung der Quarantäneverpflichtungen. Dies gilt für Personen, die auf Grund von Erkrankung oder Infektionsverdacht (als Kontaktperson) einen Absonderungsbescheid erhalten haben. In Heimquarantäne müssen auch Personen, die nur auf Grund einer Einreiseerklärung nach Österreich einreisen durften. Wer bei der Einreise nach Österreich kein gültiges Gesundheitszeugnis vorlegen kann, muss sich schriftlich zu einer zweiwöchigen Heimquarantäne verpflichten. Bei der Prüfung der einlangenden Einreiseerklärungen sind schon erste Fälle aufgefallen, die trotz verpflichtender zweiwöchiger Heimquarantäne innerhalb der Zweiwochenfrist ein zweites Mal (über einen anderen Grenzübergang) eingereist sind. Die Nichteinhaltung liegt so klar auf der Hand und ist von der betreffenden Person sogar eigenhändig unterschrieben.

    Aktueller Bericht der Landessanitätsdirektion

    Die Landessanitätsdirektion gibt den aktuellen Stand im Zusammenhang mit Coronavirus bekannt: In Vorarlberg sind bisher (Stand Dienstag, 31. März, 17.00 Uhr) 3.725 Verdachtsfälle aufgetreten, davon sind 3.068 negativ getestet worden, 657 Personen waren positiv. 62 Patientinnen und Patienten sind hospitalisiert, davon 12 in Intensivbehandlung. Zwei Personen sind verstorben. 80 Personen sind genesen.

  • LH Wallner: „Unterstützen die Maßnahmen der Bundesregierung“

    Bregenz (VLK) – Die Vorarlberger Landesregierung unterstützt die von der Bundesregierung heute (Montag) getroffenen, weiteren Maßnahmen gegen die Pandemie. Supermärkte dürfen demächst nur noch mit Mund- und Nasen-Schutz betreten werden, besonders gefährdete Gruppen werden von der Arbeit freigestellt und per Zufallstests soll eine realistische Zahl der Infizierten herausgefunden werden.

    „Wir müssen die weitere Ausbreitung eindämmen“, betont Landeshauptmann Markus Wallner: „Die Maßnahmen sind richtig und aus unserer Sicht notwendig. Es geht um die Gesundheit der Menschen.“ Seitens des Landes warte man nun auf die rechtlichen Grundlagen und Verordnungen. Indes ist in Vorarlberg der 2. Todesfall aufgrund des COVID-19 Virus zu beklagen.

    Ansprache Landeshauptmann Markus Wallner

    Der Besuch im Supermarkt soll in Zukunft nur noch mit einem sogenannten Mund-Nasen-Schutz möglich sein. Dieser soll vor den Supermärkten ausgeteilt werden. Ohne eine solche Maske wird der Zutritt verwehrt. „Es geht hier nicht um den Eigenschutz, sondern darum, das Anniesen oder Anhusten zu vermeiden und damit die Ansteckung anderer zu verhindern“, informiert Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher. Auch Kinder sind von dieser Maßnahme erfasst. Das Abstandhalten im Supermarkt soll genauer geregelt werden, vor allem in den Stoßzeiten.

    Risikogruppen sollen künftig noch besser geschützt werden - etwa jene, die Vorerkrankungen haben oder Personen über 70 Jahren. Diese sollen aus dem Arbeitsprozess herausgenommen werden und ins Home Office wechseln. Ist dies nicht möglich, sollen sie vom Arbeitgeber verpflichtend freigestellt werden. Den Arbeitgebern sollen in diesen Fällen die Lohnkosten abgegolten werden.

    Mittels repräsentativer Stichprobentests will sich die Regierung einen besseren Überblick über die Infektion der Gesamtbevölkerung verschaffen. Dazu sollen 2.000 Testungen vorgenommen werden, Ende der Woche soll das Ergebnis vorliegen. Darüber hinaus werden Stichprobenkontrollen bei bestimmten Gruppen durchgeführt, etwa bei medizinischem Personal, Polizisten oder Supermarkt-Angestellten.

    Geschlossen werden sollen alle Hotels, Pensionen und sonstige Quartier-Geber (etwa auch Vermietungen über Plattformen wie AirBnB) für “touristische Zwecken”. Dabei zielt die Regierung vor allem auf die anstehenden Osterferien ab - man will verhindern, dass es hier zu Reisetätigkeiten kommt.

    Rechtliche Bestimmungen noch in Ausarbeitung
    Um über die genauen Bestimmungen der heute präsentierten Maßnahmen informieren zu können, wartet die Landesregierung die dazu notwendigen gesetzlichen Bestimmungen ab. Erst dann ist eine seriöse Information möglich.

  • LH Wallner: „Wichtige Gesetzesanpassungen für Familien aufgrund der Corona-Situation“

    Landeshauptmann sieht in den vom Bund beschlossenen Maßnahmen „wichtigen Rückhalt für Vorarlberger Familien und Alleinerziehende gewährleistet“

    Bregenz (VLK) – „Für Vorarlbergs Familien wurden wichtige Gesetzesanpassungen vorgenommen, um die bewährten Unterstützungsleistungen auch in der Coronakrise weiterhin aufrecht erhalten zu können“. Das bekräftigt Landeshauptmann Markus Wallner mit Blick auf die im Bund beschlossenen Maßnahmen im Familienbereich. Mit ihnen sei der so „wichtige Rückhalt für Familien und Alleinerziehende gewährleistet“. Als ein Beispiel führt Wallner die erhöhte Familienbeihilfe an, die weiter gewährt wird. Auch müssten derzeit nicht immer alle Fristen eingehalten werden, informiert der Landeshauptmann.

    „Zusammen mit den vielen Mitarbeitenden der Gesundheits- und Pflegeversorgung, im Lebensmittelhandel sowie im Sicherheitsbereich sind Vorarlbergs Familien aktuell besonders gefordert“, stellt Wallner klar. Umso wichtiger ist es für ihn, unbürokratisch und treffsicher Hilfestellung zu bieten – „die Maßnahmen, auf die wir uns mit dem Bund verständigt haben, sind ein guter Anfang“, so der Landeshauptmann. Sie bestünden aus zahlreichen Vereinfachungen und Erleichterungen für Familien und einer sehr kulanten Auslegung z.B. was Fristen betrifft.

    So lassen sich derzeit Anträge auf Kinderbetreuungsgeld bzw. Familienzeitbonus ganz einfach per E-Mail stellen. Möglichst alle notwendigen Unterlagen sind als Foto bzw. als Scan zu übermitteln. Ist die Durchführung der Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen für Eltern aufgrund der aktuellen Situation mit dem Corona-Virus nicht möglich bzw. zumutbar, sind die Krankenkassen darüber hinaus angewiesen, keine Kürzungen beim Kinderbetreuungsgeld vorzunehmen. „Es wird empfohlen, mit dem Arzt telefonisch Kontakt aufzunehmen und die individuelle Situation zu besprechen. Denn trotz Corona kann die Mutter-Kind-Pass Untersuchung für das Kind bzw. die schwangere Frau sehr wichtig sein“, appelliert Landeshauptmann Wallner.

    Eine weitere Vereinfachung: Die erhöhte Familienbeihilfe wird aktuell auch dann weiter gewährt, wenn Untersuchungstermine im Bereich des Sozialministeriumservice abgesagt bzw. verschoben werden müssen. Das Sozialministeriumservice wird sich wegen eines neuen Untersuchungstermins melden. Und auch die Familienbeihilfe wird weiter gewährt, wenn die Berufsausbildung unterbrochen wird. Voraussetzung ist allerdings, dass die Berufsausbildung nach Ende der Krisensituation fortgesetzt wird.

    „Darüber hinaus wird für Kinder, deren Eltern dringenden Bedarf an Kinderbetreuung haben, das Angebot weiterhin in der Schule und in Betreuungseinrichtungen sichergestellt“, bekräftigt Wallner. Damit werden insbesondere Alleinerziehende unterstützt, die in jenen Branchen arbeiten, die aktuell das öffentliche Leben aufrechterhalten und die Versorgung sicherstellen.

    In Erinnerung ruft der Landeshauptmann auch die Möglichkeit der Sonderbetreuungszeit für Eltern. Arbeitgeber können Eltern für die Zeit der Schulschließungen bis zu drei Wochen diese Sonderbetreuungszeit gewähren, wenn es keine andere Möglichkeit der Betreuung gibt. Entscheidet sich der Arbeitgeber, eine Freistellung zu gewähren, übernimmt der Staat ein Drittel der Lohnkosten. Wallner appelliert, davon Gebrauch zu machen.

    Vielfältige Tipps zur Gestaltung des neuen Alltages sowie weitere Informationen für Familien finden Vorarlbergs Familien auf der Familienpass-App des Landes, die im App Store und bei Google Play kostenlos zum Download bereitsteht.

  • Nach Altersverteilung Österreich, 28.3.20, 6 Uhr

    bis 5 Jahre - 29
    5 - 14 Jahre - 162
    15 - 24 Jahre - 700
    25 - 34 Jahre - 1164
    35 - 44 Jahre - 1153
    45 - 54 Jahre - 1657
    55 - 64 Jahre - 1353
    über 65 Jahre - 1479

    Nach Bundesländern (Stand 28.3.20, 6 Uhr, Tirol 1801, Wien 1029, NÖ 1163, OÖ 1285, Vorarlberg 535, Salzburg 728, Kärnten 204 Burgenland 140, Steiermark 812)

  • Coronavirus: Aktueller Sachstand in Vorarlberg

    Aktueller Bericht der Landessanitätsdirektion

    Bregenz (VLK) – Die Landessanitätsdirektion gibt den aktuellen Stand im Zusammenhang mit Coronavirus bekannt: In Vorarlberg sind bisher (Stand Freitag, 27. März, 18.00 Uhr) 2.710 Verdachtsfälle aufgetreten, davon sind 2.088 negativ getestet worden, 93 befinden sich noch in Abklärung. Insgesamt 529 Personen wurden positiv getestet. 41 Patientinnen und Patienten sind hospitalisiert, davon elf in Intensivbehandlung. Eine Person ist verstorben.

  • Dringend benötigte Überbrückungshilfe für die Tourismuswirtschaft

    Landesräte Gantner und Tittler begrüßen Tourismuspaket des Bundes

    Bregenz (VLK) – Das Maßnahmenpaket des Bundes zur Unterstützung von Tourismus-Unternehmen, die durch die Corona-Krise existenziell bedroht sind, wird auch in Vorarlberg ausdrücklich begrüßt. Tourismuslandesrat Christian Gantner und Wirtschaftslandesrat Marco Tittler betonen auf die elementare volkswirtschaftliche Bedeutung der Tourismusbranche. „Zusammen mit dem neuen Kurzarbeitmodell, der Einrichtung eines Härtefonds sowie dem vom Land Vorarlberg gemeinsam mit Vertretern der Wirtschaft und des Bankenwesens geschnürten Maßnahmenbündel ist das Tourismuspaket ein weiterer Baustein, um über diese schwierige Zeit zu kommen und Unternehmensexistenzen und Arbeitsplätze für die Zukunft danach zu erhalten“, so Gantner und Tittler.

    „Der Tourismus ist ein zentrales Standbein Vorarlbergs und eines unserer Aushängeschilder. Umso wichtiger ist es, dass wir diese Branche in diesen schwierigen Zeiten unter die Arme greifen“, sind sich Gantner und Tittler einig.

    Ziel des vom Bund mit der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) vereinbarten Unterstützungspakets ist es, die Liquidität insbesondere der betroffenen Klein- und Mittelunternehmen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft sowie des Sports trotz Umsatzausfällen aufrecht zu erhalten. Zu den Maßnahmen zählen großzügige Haftungsübernahmen zur Besicherung von Überbrückungskrediten bei den Hausbanken. Der Haftungsrahmen dafür wird von bisher 100 Millionen Euro auf bis zu einer Milliarde Euro erhöht, einige Bundesländer haben bereits die Übernahme der Zinskosten zugesichert. Auch Vorarlberg hat heute ein Maßnahmenpaket für Wirtschaft und Arbeitnehmerinnen sowie Arbeitnehmer zur Ergänzung der Bundesmaßnahmen präsentiert. In der kommenden Woche werden seitens des Bundes Details zum Notfallhilfefonds angekündigt. Um auch weiterhin eine zielgerichtete und treffsichere Vorgehensweise sicherzustellen werden weitere Maßnahmen der Landesregierung darauf abgestimmt ausgearbeitet.

    „Wir werden in dieser spezifischen Frage schrittweise vorgehen, da für uns wichtig ist zu schauen, was der Bund in seinem Notfallhilfefonds an weiteren Hilfsmaßnahmen vorsieht. Auf diese Weise können wir zielgerichtet agieren und maßgeschneiderte Maßnahmen entwickeln“, so Tittler.

    Weitere Bestandteile des bundesweiten Tourismuspakets sind unter anderem die Aussetzung der Tilgung von ÖHT-Krediten im laufenden Jahr, die Dotierung eines 15-Milliarden-Euro-Krisenfonds sowie Steuererleichterungen und eine Unterkunfts-Online-Plattform für Schlüsselarbeitskräfte (www.openhotels.at).

  • 27.3.20 - Bisher durchgeführte Testungen in Österreich (tägliche Aktualisierung des Ist-Standes um 08:00 Uhr): 39.552

    Bestätigte Fälle, Stand 27.03.2020, 15:00 Uhr: 7.399 Fälle, nach Bundesländern: Burgenland (138), Kärnten (202), Niederösterreich (1.140), Oberösterreich (1.217), Salzburg (687), Steiermark (759), Tirol (1.752), Vorarlberg (501), Wien (1.003).

    Todesfälle, Stand 27.03.2020, 09:30 Uhr: 58, nach Bundesländern: Burgenland (2), Kärnten (2), Niederösterreich (13), Oberösterreich (4), Salzburg (1), Steiermark (13), Tirol (6), Vorarlberg (1), Wien (16).

    International, Stand 27.03.2020, 15:00 Uhr: Weltweit wurden bisher insgesamt 551.337 bestätigte Fälle bekannt gegeben, 81.897 davon meldete China.

    Weltweit haben sich bereits 127.564 Menschen von COVID-19 wieder erholt. (Diese Zahl stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen.)

  • Anschober: Gute Lösung bei Baustellen - Gesundheitsschutz der Mitarbeiter hat höchste Priorität

    Wien (OTS/BMSGPK, 27.3.2020) - „Nach intensiven Verhandlungen ist gelungen, eine Einigung der Sozialpartner über die zukünftige Vorgangsweise bei Baustellen zu schaffen. Das Wichtigste dabei: Der Gesundheitsschutz der MitarbeiterInnen hat höchste Priorität und ist in allen Bereichen klar definiert und durch direkte Handlungsanleitungen festgeschrieben. Das schafft Sicherheit und Schutz“, stellt Gesundheitsminister Anschober fest. „Wir prüfen nun die Möglichkeit, die Handlungsanleitungen auch direkt in einem Erlass festzuschreiben“, so Anschober abschließend.

  • Infizierte Fälle nach Bundesländern (Stand 27.3.20, 8 Uhr)

    Tirol - 1689
    OÖ - 1162
    NÖ - 992
    Wien - 918
    Steiermark -742
    Salzburg - 680
    Vorarlberg - 473
    Kärnten - 189
    Burgenland - 117

    Altersverteilung Österreich (Stand 27.3.20, 8 Uhr)

    bis 5 Jahre - 26
    5 - 14 Jahre - 139
    15 - 24 Jahre - 646
    25 - 34 Jahre - 1074
    35 - 44 Jahre - 1055
    45 - 54 Jahre - 1492
    55 - 64 Jahre - 1210
    über 64 Jahre - 1320

  • (Stand 26.3.20, 17 Uhr) 2.590 Verdachtsfälle, davon sind 1.804 negativ getestet worden, 341 befinden sich noch in Abklärung. Insgesamt 445 Personen wurden positiv getestet, 36 Patientinnen und Patienten sind hospitalisiert, davon zehn in Intensivbehandlung. Eine Person ist verstorben.
    Nach Bundesländern: Burgenland (115), Kärnten (183), Niederösterreich (873), Oberösterreich (1.054), Salzburg (591), Steiermark (699), Tirol (1.623), Vorarlberg (435), Wien (825).

  • Wallner: Härtefallfonds des Bundes für Selbstständige und Kleinstunternehmen ist wichtiger Baustein

    Maßnahmen des Landes werden am Freitag vorgestellt

    Bregenz (VLK) – Als „wichtigen und richtigen Baustein“ bezeichnen Landeshauptmann Markus Wallner und Wirtschaftslandesrat Marco Tittler den heute (Donnerstag) von der Bundesregierung präsentierten Härtefallfonds: „Nach der Einführung der Kurzarbeit wird nun ein weiterer Focus auf Selbständige und Kleinstunternehmer gelegt“.

    Ein Eckpunkt des Wirtschaftspakets des Bundes ist der mit einer Milliarde Euro dotierte Härtefallfonds. Von diesem Fonds sollen Kleinstunternehmen mit maximal neun Mitarbeitenden sowie Selbstständige, freie Dienstnehmer und Einpersonenunternehmen profitieren. In einer ersten Phase sollen daraus pro Unternehmen bis zu 1.000 Euro ausgezahlt werden, in der zweiten Phase bis zu 2.000 Euro monatlich für maximal drei Monate. Das Ansuchen ist ab morgen (Freitag) Abend online über ein Formular der Wirtschaftskammer möglich. Dies gilt auch für Unternehmen, die keine Kammermitglieder sind, da die Wirtschaftskammer mit der gesamten Abwicklung des Härtefallfonds vom Bund betraut ist.

    Mit dem Härtefallfonds wird ein Erste-Hilfe-Beitrag zur Bedeckung laufender Kosten geleistet. Die Zuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden. Weitere Unterstützungsmaßnahmen des Bundes - auch für größere Unternehmen - sind in der nächsten Woche zu erwarten. Dann sollen nähere Details zum mit 15 Milliarden Euro dotierten Nothilfefonds folgen. Fest steht laut Auskunft des Ministeriums, dass BezieherInnen aus dem Härtefallfonds bei Interesse in den noch folgenden Nothilfefonds wechseln können; bereits bezogene Leistungen aus dem Härtefallfonds werden dann dort angerechnet.

    Bereits morgen Freitag wird von Seiten des Landes, gemeinsam mit den Sozialpartnern, das ergänzende Maßnahmenpaket für Vorarlberg präsentiert. Ziel der Maßnahmen im Land soll die unbürokratische und rasche Hilfestellung für Unternehmen und ArbeitnehmerInnen bilden, insbesondere zur Förderung der Liquidität in der Bewältigung der Corona-Krise.

  • International, Stand 26.03.2020, 15:00 Uhr: Weltweit wurden bisher insgesamt 487.648 bestätigte Fälle bekannt gegeben, 81.782 davon meldete China.

    Weltweit haben sich bereits 117.749 Menschen von COVID-19 wieder erholt. (Diese Zahl stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen.)

  • Coronavirus fordert erstes Todesopfer in Vorarlberg

    79-Jähriger verstarb am LKH Hohenems – Landeshauptmann Markus Wallner drückt „Betroffenheit und tiefes Mitgefühl“ aus

    Hohenems/Bregenz (VLK) – Am Landeskrankenhaus Hohenems ist am Donnerstag (26. März) ein 79-jähriger Covid-19-Patient an der Viruserkrankung verstorben. Der Patient, der bereits an schwerwiegenden Vorerkrankungen gelitten hatte, ist der erste Todesfall, den das neuartige Virus in Vorarlberg gefordert hat. „Der Familie und allen Angehörigen gehört mein tiefes Mitgefühl“, drückt Landeshauptmann Markus Wallner sein Beileid aus.

  • Assistenzeinsatz des Bundesheers in Vorarlberg gestartet

    LH Wallner und LR Gantner begrüßen diesen Einsatz: „Wichtiger Beitrag für die Sicherheit im Land“

    Bregenz (VLK) – Eine Kompanie des Jägerbataillons 17 aus Strass in der Steiermark mit 145 Soldaten hat heute (Donnerstag) ihren Assistenzeinsatz in Vorarlberg gestartet. Die Soldaten werden die Polizei unterstützen und die kritische Infrastruktur im Land schützen. Landeshauptmann Markus Wallner und Sicherheitslandesrat Christian Gantner begrüßen diesen Einsatz des Bundesheers: „Sie leisten einen wichtigen Beitrag für die Aufrechterhaltung der Sicherheit im Land und entlasten die Exekutive in diesen herausfordernden Zeiten.“

    Nach ihrer heutigen Einweisung in den Einsatzraum wird ihr Einsatz voraussichtlich zwei Monate dauern. Dann sollen die Steirer durch Milizsoldaten abgelöst werden. Die Soldaten sind auf Unterkünfte in Bregenz, Hohenems, Au und in der Walgau-Kaserne verteilt. „Mit dieser Maßnahme sollen die Wege zu den Einsatzorten verkürzt und die Ansteckungsgefahr verringert werden“, sagt Landeshauptmann Wallner. „Die Soldaten unterstehen dem Militärkommando Vorarlberg, die Einsätze werden von der Landespolizeidirektion geleitet“, ergänzt Landesrat Gantner.

    Weiters unterstützen bis morgen Freitag (27. März) 16 Soldaten des Heeresleistungszentrums Dornbirn und Innsbruck sowie des Heereslogistikzentrums Salzburg die Lebensmittelumschlagzentren von SPAR und REWE im Land. Ferner ist ein Fachunteroffizier zur Unterstützung der Stadt Dornbirn bezüglich des Behelfsbrückenbaues in der Rappenlochschlucht eingesetzt.

    Weiters befinden sich der Pionierzug des Militärkommandos und die Militärmusik Vorarlberg (ca. 55 Soldaten) in der Vorbereitung auf mögliche sicherheitspolizeiliche Einsätze.

    In der Walgaukaserne Bludesch stehen derzeit zusätzlich eine Kaderpräsenzeinheit für internationale Einsätze und 60 Kadersolaten als nationale Reserve des Bundesheeres für mögliche Einsätze bereit.

  • Aktuelle Informationen Coronavirus

    Stand in Österreich, 26.03.2020, 09:00 Uhr
    Bisher durchgeführte Testungen: 35.995
    Bestätigte Fälle: 6.001
    Todesfälle: 42

    Bisher durchgeführte Testungen in Österreich (tägliche Aktualisierung des Ist-Standes um 08:00 Uhr): 35.995

    Bestätigte Fälle, Stand 26.03.2020, 09:00 Uhr: 6.001 Fälle, nach Bundesländern: Burgenland (89), Kärnten (168), Niederösterreich (789), Oberösterreich (1.022), Salzburg (558), Steiermark (626), Tirol (1.593), Vorarlberg (422), Wien (734).

    Todesfälle, Stand 26.03.2020, 09:00 Uhr: 42, nach Bundesländern: Burgenland (2), Kärnten (2), Niederösterreich (7), Oberösterreich (3), Salzburg (1), Steiermark (11), Tirol (4), Wien (12).

    International, Stand 26.03.2020, 08 Uhr: Weltweit wurden bisher insgesamt 472.076 bestätigte Fälle bekannt gegeben, 81.727 davon meldete China.

    Weltweit haben sich bereits 114.870 Menschen von COVID-19 wieder erholt. (Diese Zahl stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen).

  • Stand 26.3.20, 6 Uhr

    Derzeit 417 positiv getestete Personen in Vorarlberg (348 Testergebnisse offen, 29 Patienten im Spital, 10 Personen auf Intensivstation, 2.376 Verdachtsfälle aufgetreten, davon sind 1.611 negativ getestet)- Zahlen werden ab 26.3.20 wieder aktuallisiert!

    Die Verteilung auf Bezirksebene – Stand 25.3.20, 17.00 Uhr: Bludenz und Feldkirch jeweils 127, Bregenz 100, Dornbirn 65. Etwa ein Dutzend Personen sind wieder gesund.

    Bislang 5581 infizierte Coronafälle in Österreich (davon männlich 55%, Frauen 45%) - 244 Personen hospitalisiert, 28 Personen auf der Intensivstation

  • LH Wallner: Vorarlberg zeigt großes Maß an Solidarität

    Aktion Helfende Hände: Schon 560 VorarlbergerInnen haben sich gemeldet – Vorbereitungen in den Spitälern laufen

    Bregenz (VLK) – In Vorarlberg sind weiter steigende Coronavirus-Fallzahlen zu verzeichnen – aktuell sind 417 Personen positiv getestet, 29 davon befinden sich im Spital. Landeshauptmann Markus Wallner konnte bei seinem heutigen (Mittwoch) Lagebericht aber auch einige erfreuliche Nachrichten vermelden: Bereits 560 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger haben sich im Rahmen der Aktion Helfende Hände zur Mitarbeit gemeldet. Auch die Initiative Vorarlberger Unternehmer zur Produktion von Atemschutzmasken zeigt Früchte: Die ersten 12.000 Stück sind ab Samstag verfügbar.

    Der Landeshauptmann richtete auch einen Appell an die Bevölkerung: „Halten Sie die sozialen Kontakte weiter so gering wie möglich.“

    Die Aktion Helfende Hände ist auf gute Resonanz gestoßen: 560 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger, viele davon mit einer Ausbildung im Gesundheitsbereich, haben sich bisher für eine Mithilfe gemeldet – Wallner dankte für „dieses große Maß an Solidarität. Wir suchen Gesundheitspersonal, das derzeit nicht oder nur teilweise in der Versorgung tätig ist. Bitte melden Sie sich weiterhin.“ Vorarlbergs Bevölkerung zeigt damit seine große Leistungsbereitschaft und sein großes Engagement, betonte der Landeshauptmann.

    Ebenso großes Engagement zeigt die heimische Wirtschaft, konkret die Initiative zur Produktion von Vorarlberger Atemschutzmasken. Die ersten Mund-Nasen-Masken für den Gesundheitsbereich sind ab Samstag verfügbar. Die Produktion wird dann von täglich 12.000 Stück sukzessive bis auf 100.000 Stück hochgefahren. „Durch den Schulterschluss im Land Vorarlberg und durch das technologische Knowhow war es möglich, die Produktion dieser Produkte in kürzester Zeit hochzufahren. Das ist ein Beleg für die hohe Leistungsfähigkeit und Innovationskraft der heimischen Wirtschaft“, sagte Wallner. Neben vielen renommierten Textilunternehmen im Land konnten innert kürzester Zeit auch 80 Änderungsschneidereien für das Projekt gewonnen werden.

    Der Landeshauptmann wiederholte seinen Appell an die Bevölkerung: „Reduzieren Sie Ihre sozialen Kontakte. Jetzt ist Disziplin und Durchhaltevermögen gefordert.“

    Weitere Vorbereitungen in den Spitälern

    Die Vorbereitungen in und außerhalb der Spitäler laufen weiter: „Die Bettenkapazität wird ausgeweitet. 420 Betten sind aktuell sofort verfügbar“, informierte Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher: „Wir rechnen nach heutigem Stand am Höhepunkt der Ausbreitung mit ca. 900 mit Covid-Patienten belegten Betten im Spital. Davon sind 100 Betten mit Beatmungsgeräten ausgestattet.“ Die Infektionsordinationen in Dornbirn und Bludenz laufen gut – „heute ist eine dritte im Kleinwalsertal in Betrieb gegangen“, sagte Rüscher.

    Aktuell sind elf Spitalsmitarbeitende positiv getestet und 142 befinden sich in Absonderung.

    Stabile Sicherheitslage in Vorarlberg

    Die allgemeine Sicherheitslage ist stabil, informierte der Landeshauptmann. Alle Betretungsverbote in den verordneten Gebieten werden von der Polizei entsprechend überwacht. Die Lage an den Grenzen hat sich weitgehend normalisiert, die Grenzkontrollen durch die Polizei sind im Gange. Die Gesundheitskontrollen werden von den Beauftragten der Gesundheitsbehörden (Feuerwehr, Bezirkshauptmannschaften und andere Landesdienststellen) wahrgenommen. Das Bundesheer leistet einen Assistenzeinsatz im Auftrag der Polizei.

    Verhalten im öffentlichen Verkehr und im freien Raum

    „Wir wissen, dass die gesetzten Verhaltensvorschriften massive Einschränkungen in die gewohnten Tagesabläufe mit sich bringen“, sagte Mobilitätslandesrat Johannes Rauc: „Bitte halten Sie durch.“ Der öffentliche Verkehr ist aber weiterhin gewährleistet, die Garnituren werden täglich desinfiziert. Für notwendige Alltagswege, aber auch zum Luftschnappen, ist das Fahrrad nach wie vor bestens geeignet. „Genießen sie das Radeln, aber fahren Sie nicht in Gruppen“, betonte Rauch. Bewegung an der frischen Luft hält das Immunsystem fit. Der Sicherheitsabstand kann leicht eingehalten werden. Nicht erlaubt sind aber:

    Gruppenfahrten mit Menschen, die nicht im selben Haushalt leben
    Mehrstündige Einzelfahrten und Mountainbike-Touren, insbesondere in den Bergen
    Mehrstündige Rennradfahrten oder Trainingsfahrten in hoher Intensität
    Die Benützung von Bus und Bahn, um schöne Radstrecken zu erreichen

    Ansonsten spricht nichts gegen kleinere Radausflüge, so der Landesrat: „Gehen Sie nach draußen, aber halten Sie sich bitte an die Spielregeln.“

    Aktuelle Test- und Infektionszahlen

    Nach aktuellen Angaben der Landessanitätsdirektion (Stand Mittwoch, 25. März, 16:00 Uhr) sind in Vorarlberg im Zusammenhang mit dem Coronavirus bisher 2.376 Verdachtsfälle aufgetreten, davon sind 1.611 negativ getestet worden, 348 befinden sich noch in Abklärung. Insgesamt 417 Personen wurden positiv getestet, 29 Patientinnen und Patienten sind hospitalisiert, davon zehn in Intensivbehandlung.

    Die Verteilung auf Bezirksebene – Stand 17.00 Uhr: Bludenz und Feldkirch jeweils 127, Bregenz 100, Dornbirn 65. Etwa ein Dutzend Personen sind wieder gesund.

    Weitere Informationen unter www.vorarlberg.at/corona und www.vorarlberg.at/helfen

  • Stand 25.3.20 - 6 Uhr

    Derzeit 402 positiv getestete Personen in Vorarlberg
    (Bregenz 96, Dornbirn 63, Feldkirch 126, Bludenz 117)

    Bislang 5264 infizierte Coronafälle in Österreich (davon männlich 55%, Frauen 45%) - 211 Personen hospitalisiert, 24 Personen auf der Intensivstation - Zahlen werden laufend aktualisiert

    Altersverteidigung Österreich

    Tirol 1338
    OÖ 858
    NÖ 679
    Wien 677
    Steiermark 585
    Salzburg 493
    Vorarlberg 402
    Kärnten 145
    Burgenland 87

  • Feuerwehren helfen bei Gesundheitskontrollen an der Grenze aus

    LH Wallner und LR Gantner: Dank für außergewöhnliche Einsatzbereitschaft

    Bregenz (VLK) – Auf Ersuchen von Landeshauptmann Markus Wallner und Sicherheitslandesrat Christian Gantner unterstützen seit heute die Vorarlberger Feuerwehren die Bezirkshauptmannschaften bei der Durchführung der Gesundheitskontrollen an den Landesgrenzen. Neben den verlässlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bezirkshauptmannschaften und anderen Dienststellen des Landes sind die Feuerwehrleute eine wertvolle personelle Verstärkung an den Grenzübergängen zur Überprüfung der Gesundheitszeugnisse, Entgegennahme von Heimquarantäne-Bestätigungen und für stichprobenartige Temperaturmessungen von einreisenden Personen. „Ein herzliches Dankeschön für diesen erneuten Beweis der Leistungsstärke unserer regionalen Sicherheitsbehörden und Sicherheitsorganisationen“, so Landeshauptmann Wallner und Landesrat Gantner.

    Es wird davon ausgegangen, dass vorläufig pro Grenzübergang neben den für die Grenzkontrollen zuständigen Polizeikräften ein Feuerwehrler zum Einsatz kommt. Die organisatorische Abwicklung vor Ort übernehmen die Bezirksfeuerwehrinspektoren in enger Abstimmung mit den Bezirkshauptmannschaften. „Neben dieser außergewöhnlichen Aufgabe bleibt es unser gemeinsames Ziel, darüber hinaus die Einsatzbereitschaft für die eigentlichen Aufgabengebiete der Feuerwehren zu wahren“, betont Landesfeuerwehrinspektor Hubert Vetter.

    Aufruf zum Helfen kommt an

    Der gemeinsame Aufruf von Land und Krankenhausbetriebsgesellschaft an alle Personen mit Ausbildung für das Gesundheitswesen, die derzeit nicht oder nur teilweise in der Versorgung tätig sind, findet starkes Gehör. Schon 350 Personen haben sich mittels des Online-Formulars gemeldet, das auf www.vorarlberg.at/helfen zum Download steht. „Als Vorsorge für den möglichen Ernstfall brauchen wir jede helfende Hand. Es ist erfreulich, dass unser Appell so gut ankommt“, sagt Landeshauptmann Wallner.

    Zweite Infektionsordination eingerichtet

    Nach der Errichtung einer ersten zentralen Infektionsordination im Messegelände Dornbirn ist heute (Dienstag) Nachmittag eine zweite Einrichtung dieser Art in Bludenz in Betrieb gegangen. Das Land Vorarlberg übernimmt auch hier die Kosten für Miete, Versicherung, Hilfspersonal und Ausstattung. Beide Anlaufstellen dienen zur Behandlung von akuten Atemwegsinfekten, die nicht mit Coronavirus in Verbindung gebracht werden. Die Zuweisung von Patientinnen und Patienten erfolgt ausschließlich durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Spitalsambulanzen oder über die Hotline 1450. „Es geht darum, Praxen und Spitäler zu entlasten, das Ansteckungsrisiko zu minimieren und die wohnortnahe medizinische Versorgung von Nicht-Corona-Fällen zu sichern“, so Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher.

    Unterstützung für häusliche Pflege und Betreuung

    Zur Bewältigung der COVID- 19 Krisensituation wird den Ländern für Ersatzbetreuungseinrichtungen sowie Clearingstellen ein zweckgebundener Zuschuss zur Verfügung gestellt. Vorarlberg erhält dafür vom Bund 4,45 Millionen Euro, um helfen zu können, wenn Menschen in häuslicher Pflege und Betreuung unter den derzeitigen erschwerten Umständen nicht ausreichend versorgt werden können. Wenn ein Betreuungsproblem auftritt, kann man sich an das zuständige CaseManagement wenden (Kontaktdaten siehe auf www.betreuungundpflege.at). „Vorrangig wird versucht, dass die Menschen weiter zu Hause betreut werden können. Wenn sich dafür gar keine Lösung findet, können auch Plätze in Ersatzquartieren angeboten werden“, sagt Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker. In den Bildungshäusern Batschuns und St. Arbogast werden solche Plätze vorbereitet. „Wir haben ein Monitoring zur Beobachtung der Lage eingerichtet, zur Zeit gibt es nur vereinzelt Anfragen“, so Wiesflecker.

    Nur 0,26 Prozent der Schulkinder in Betreuung

    Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus ist es wichtig, zu Hause zu bleiben und nur wenn unbedingt nötig vor die Tür zu gehen. Ein deutliches Indiz, dass diese dringliche Anweisung von Vorarlbergs Familien bestmöglich befolgt wird, ist die Tatsache, dass nur 0,26 Prozent der Vorarlberger Pflichtschülerinnen und -schüler eine Betreuung in der Schule in Anspruch nehmen.

    Aktuelle Test- und Infektionszahlen

    Nach aktuellen Angaben der Landessanitätsdirektion (Stand Dienstag, 24. März, 17:00 Uhr) sind in Vorarlberg im Zusammenhang mit dem Coronavirus bisher 2.140 Verdachtsfälle aufgetreten, davon sind 1.460 negativ getestet worden, 289 befinden sich noch in Abklärung. Insgesamt 391 Personen wurden positiv getestet, 23 Patientinnen und Patienten sind hospitalisiert, davon zehn in Intensivbehandlung.

  • LR Rüscher: „Neue Diabetes-Hotline gestartet“

    Gesundheitslandesrätin: „Maßnahme wird Spitalsambulanzen in der aktuell schwierigen Situation entlasten“ – Dank an Team der Selbsthilfe Vorarlberg

    Bregenz (VLK) – „Zur Entlastung der Spitalsambulanzen, der Ärztinnen und Ärzte sowie des Pflegepersonals in der aktuell schwierigen Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat die Selbsthilfe Vorarlberg eine Diabetes-Hotline gestartet“, gibt Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher bekannt. An Diabetes erkrankte Personen können sich seit gestern, Montag (23. März), unter der Nummer 0664/43 49 658 bzw. der E-Mail-Adresse info@selbsthilfe-vorarlberg.at professionell beraten lassen. „Dabei wird eng mit den Ärztinnen und Ärzten in den Ambulanzen zusammengearbeitet“, stellt Joe Meusburger als stellvertretender Obmann der Selbsthilfe Vorarlberg klar. Er wird persönlich seine Erfahrung und Expertise in der Hotline einbringen.

    An nur einem Wochenende ist es dem Team der Selbsthilfe Vorarlberg gelungen, die Diabetes-Hotline aufzubauen. „Für den engagierten Einsatz danke ich allen Beteiligten um Obmann Werner Gohm, Vizeobmann Joe Meusburger und Geschäftsführer Nikolas Julian Burtscher sehr herzlich“, zollt Landesrätin Rüscher Anerkennung und Respekt.

    Für Fragen und Anliegen steht Diabetes-Berater/ÖDG Joe Meusburger mit seinem Wissen ab sofort in der Zeit von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr zur Verfügung (0664/43 49 658 bzw. info@selbsthilfe-vorarlberg.at).

    Daneben kann die Selbsthilfe Vorarlberg auch bei anderen Erkrankungen weiter unter der Telefonnummer 0664/4349654 kontaktiert werden. Die Selbsthilfeorganisationen und Selbsthilfegruppen sind online unter https://selbsthilfe-vorarlberg.at/selbsthilfe-gruppen/ abrufbar.

  • Stand 24.3.2020, 6 Uhr
    4474 Coronafälle in Österreich, 352 positiv getestete Personen in Vorarlberg

    Altersverteilung Österreich

    bis 5 Jahre - 12
    6 - 14 Jahre - 72
    15 - 24 Jahre - 435
    25 - 34 Jahre - 743
    35 - 44 Jahre - 680
    45 - 54 Jahre - 1007
    55 - 64 Jahre - 733
    über 64 Jahre - 792

    Wien - 557
    Vorarlberg - 352
    Tirol - 1065
    Steiermark - 503
    Salzburg - 404
    OÖ - 764
    NÖ - 609
    Kärnten - 135
    Burgenland - 85

  • 1450 besucht werden“, betonte Rüscher.

    Kinderbetreuung gesichert

    Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink hob hervor, dass auch weiterhin alle Kinderbetreuungseinrichtungen geöffnet sind und bei Bedarf zur Verfügung stehen. Nicht nur Kinder von Eltern in systemerhaltenden Berufen werden betreut, sondern auch Kinder von Eltern, die von ihrem Arbeitgeber nicht freigestellt werden können oder wenn eine Betreuung aus anderen Gründen nicht möglich ist. Das Land Vorarlberg bleibt ein verlässlicher Partner und gewährt den Einrichtungen weiterhin die 60-prozentige Personalkostenförderung. „Wir lassen keine Einrichtung im Stich und werden uns, sollte es zu existenzbedrohnden Situationen kommen, jeden Einzelfall genau anschauen und unterstützend zur Seite stehen“, so Schöbi-Fink.

    Die Schulen sind ebenfalls grundsätzlich geöffnet, überall stehen Ansprechpersonen zur Verfügung. Auch hier kann durch den freiwilligen Einsatz vieler Lehrerinnen und Lehrer bei Bedarf die Betreuung der Schülerinnen und Schüler in der Karwoche zugesichert werden.

    Auch der Hochschulbetrieb ist eingeschränkt, funktioniert aber. Die FH Vorarlberg und die Pädagogische Hochschule unterrichten über digitale Plattformen und Online-Vorlesungen. Und auch die Anmeldefristen für den Herbst 2020 laufen.

    Unterstützung für Kulturschaffende und -veranstalter

    Hart getroffen durch die Corona-Krise ist der Kulturbetrieb im Lande, aber auch hier will das Land wo immer möglich helfen. Die Förderzusagen von Jahres- und Projektbeiträgen bleiben vorerst auch bei reduziertem Jahresprogramm aufrecht. Eine grundsätzliche Verlustabdeckung bei Absagen oder Verschiebungen von Kulturveranstaltungen könne zwar leider nicht in Aussicht gestellt werden, aber in existenzbedrohenden Notfällen soll es eine Unterstützung geben, so Schöbi-Fink.

    Aktuelle Test- und Infektionszahlen

    Nach aktuellen Angaben der Landessanitätsdirektion (Stand Montag, 23. März, 16:00 Uhr) sind in Vorarlberg im Zusammenhang mit dem Coronavirus bisher 1.769 Verdachtsfälle aufgetreten, davon sind 1.301 negativ getestet worden, 138 befinden sich noch in Abklärung. Insgesamt 330 Personen wurden positiv getestet, davon sind 12 hospitalisiert.

  • Altersverteilung 23.3.20, 5.30 Uhr (Stand Österreich 3584 Coronafälle)
    (43% Frauen, 57% Männer)

    0 - 5 Jahre - 7 Fälle
    5 - 14 Jahre - 60 Fälle
    15 - 24 Jahre - 353 Fälle
    25 - 34 Jahre - 598 Fälle
    35 - 44 Jahre - 560 Fälle
    45 - 54 Jahre - 797 Fälle
    55 - 64 Jahre - 579 Fälle
    über 64 Jahre - 630 Fälle

  • VORARLBERG STAND 17 Uhr - 1644 VERDACHTSFÄLLE - 1111 NEGATIV GETESTET - 251 IN ABKLÄRUNG - 282 PERSONEN POSITIV GETESTET.

  • Coronavirus: Landessanitätsdirektion informiert über aktuellen Stand

    Derzeit 282 positiv getestete Personen in Vorarlberg

    Bregenz (VLK) – Nach aktuellen Angaben der Landessanitätsdirektion (Stand Sonntag, 22. März, 17:00 Uhr) sind in Vorarlberg im Zusammenhang mit dem Coronavirus bisher 1.644 Verdachtsfälle aufgetreten, davon sind 1.111 negativ getestet worden, 251 befinden sich noch in Abklärung. Insgesamt 282 Personen wurden positiv getestet.

  • Altersverteilung Stand 3028 infizierte Personen, 22.3.20, 8.25 Uhr

    57%, Frauen 43%
    (Die Zahlen werden laufend aktualisiert)

    bis 5 Jahre - 6
    5-14 Jahre - 35
    15 - 24 Jahre - 309
    25 - 34 Jahre - 515
    35 - 44 Jahre - 483
    45 - 54 Jahre - 691
    55 - 64 Jahre - 475
    über 64 Jahre - 514

  • Coronavirus Stand 22.3.20, 6.30 Uhr

    249 positiv getestete Personen in Vorarlberg
    (Bezirk Bregenz 58, Dornbirn 32, Feldkirch 83, Bludenz 76)

    3024 infizierte Coronafälle in Österreich, davon männlich 57%, Frauen 43%

  • Landesregierung stellt zwei Ortsteile in Nenzing unter Quarantäne

    Verordnung tritt am 22. März um 0.00 Uhr in Kraft

    Bregenz (VLK) - Die Landesregierung stellt die Ortsteile Nenzing-Dorf und Beschling in der Marktgemeinde Nenzing ab 22. März bis 3. April 2020 unter Quarantäne. Grund für diese Maßnahme ist die laufende Steigerung von positiven COVID-19-Fällen in der Gemeinde in den letzten Tagen. Sie dient zum Schutz vor der Weiterverbreitung des Corona-Virus.

    Seit Donnerstag, 19. März, können durch den Einsatz eines zusätzlichen Extraktionsroboters in der Pathologie Feldkirch alle Testungen tagesaktuell abgearbeitet werden. Dabei wurde festgestellt, dass in den letzten zwei Tagen die Zahl der Erkrankungen in Nenzing nochmals zugenommen hat. Per heute Abend, Samstag 21. März, liegen positive Testergebnisse von 22 Personen in Nenzing vor. Mittels eines gründlichen Kontaktpersonen-Managements konnte in Erfahrung gebracht werden, dass die Erkrankung einerseits durch positiv getestete Personen an der Mittelschule Nenzing sowie durch Rückkehrer aus Tiroler Skigebieten verbreitet wurde.

    Durch die heute erlassene Verordnung, die um Mitternacht in Kraft tritt, wird das Betreten und Verlassen der Ortsteile Nenzing-Dorf und Beschling bis 3. April 2020 verboten. Ausgenommen sind nur Fahrten der Blauchlichtorganisationen, Fahrten für die allgemeine Versorgung sowie für die Gesundheitsfürsorge und Pflege. Zusätzlich dürfen Personen, die in Nenzing wohnen, einmal in die Ortsteile einreisen, müssen sich dann aber ebenfalls bis zum 3. April in Quarantäne begeben.

    Personen, die außerhalb dieser beiden Ortsteile wohnen, dürfen einmalig bis Sonntag, 22. März 12:00 Uhr, ausreisen. Diese müssen sich, wenn sie in diesen Ortsteilen engere soziale Kontakte gehabt haben - dh. mehr als fünf Personen in einer Entfernung von weniger als zwei Metern und länger als 15 Minuten -, verpflichtend für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben. Sie haben ihre Daten unter Hinweis auf die Verordnung „Betretungsverbote für Ortsteile Nenzing-Dorf und Beschling“ bei der Bezirkshauptmannschaft Bludenz bekannt zu geben (Mail an absonderungsbescheid@vorarlberg.at).

    Für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen vor Inkrafttreten der Verordnung in einem dieser Ortsteile aufgehalten und engere soziale Kontakte gehabt haben - auch hier gilt: mehr als fünf Personen in einer Entfernung von weniger als zwei Metern und länger als 15 Minuten -, sollen für die Dauer von mindestens 14 Tagen nach ihrer Abfahrt aus diesen Ortsteilen ihre sozialen Kontakte und die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln stark einschränken und den eigenen Gesundheitszustand selbst überwachen. Empfohlen wird eine freiwillige häusliche Isolierung für 14 Tage ab dem Zeitpunkt ihres Aufenthalts in diesen Ortsteilen. Diese Personen sollen das Kontaktformular auf der Website des Landes unter www.vorarlberg.at/Corona ausfüllen.

  • Coronavirus: Aktueller Sachstand in Vorarlberg
    Aktueller Bericht der Landessanitätsdirektion

    Bregenz (VLK) - Die Landessanitätsdirektion gibt den aktuellen Stand im Zusammenhang mit Coronavirus bekannt: In Vorarlberg sind bisher (Stand Samstag, 21. März, 14 Uhr) gesamt 1442 Verdachtsfälle aufgetreten, davon wurden 972 negativ getestet, 234 positiv und 236 sind noch in Abklärung.

  • LH Wallner: Zusammenhalten und an einem Strang ziehen

    Aktueller Corona-Lagebericht der Landesregierung

    Bregenz (VLK) – Bund und Länder haben heute, Freitag, einhellig die Verlängerung aller zur Eindämmung des Coronavirus getroffenen Maßnahmen bis 13. April beschlossen. In einem aktuellen Lagebericht zur Situation in Vorarlberg dankte Landeshauptmann Markus Wallner allen, die durch ihren Einsatz dazu beitragen, dass das Leben trotz aller nötigen Einschränkungen funktioniert – insbesondere den Familien, dem Gesundheits- und Pflegepersonal, den Mitarbeitenden im Lebensmittelhandel sowie der Polizei. Gemeinsam mit den Landesrätinnen Martina Rüscher und Katharina Wiesflecker sowie Landesrat Christian Gantner informierte Wallner über den gegenwärtigen Stand im Lande in Sachen Corona-Tests, Pflege- und Betreuungskapazitäten sowie Kontrollen der Landesgrenzen und Quarantänegebiete.
    [LH Wallner: Zusammenhalten und an einem Strang ziehen] [LH Wallner: Zusammenhalten und an einem Strang ziehen] [LH Wallner: Zusammenhalten und an einem Strang ziehen] [LH Wallner: Zusammenhalten und an einem Strang ziehen] [LH Wallner: Zusammenhalten und an einem Strang ziehen]

    Ein großer Teil der Bevölkerung hält sich an die zum Schutz der Gesundheit getroffenen Maßnahmen. Einen dringenden Appell richtete LH Wallner an jene, die sich dessen immer noch nicht bewusst sind, darunter vor allem ältere Menschen und Jugendliche. „Das Virus breitet sich weiter aus. Gehen Sie daher nur vor die Tür, wenn es nötig ist, halten Sie Abstand. Nehmen Sie die Maßnahmen ernst“, sagte Wallner und forderte zugleich zu Ruhe und Besonnenheit auf: „Wichtig ist mir, dass wir als Gesellschaft unsere Würde bewahren. Das gilt besonders im Umgang mit den am stärksten gefährdeten Menschen – mit Älteren, Erkrankten und Gebrechlichen.“

    Für elementare Bedürfnisse wie die Lebensmittelversorgung und das Gesundheitswesen werde gesorgt, ebenso für die Wirtschaft und Beschäftigte, betonte Wallner und verwies auf den ab heute verfügbaren Antrag für Kurzarbeit. Dadurch sollen möglichst viele Menschen Job und Einkommen behalten können. „Arbeit ist unter Einhaltung strenger Regeln weiter erlaubt. Die Devise lautet: Kurzarbeit vor Kündigung“, so Wallner.

    Mehr Corona-Tests und höhere Bettenkapazität für Erkrankte

    Zur Erhebung und Testung von Corona-Verdachtsfällen berichtete Landesrätin Rüscher, dass sich die Situation bei der Rufnummer 1450 eingespielt hat und die Inbetriebnahme eines Extraktionsroboters nun wesentlich mehr Corona-Tests zulässt: „Die angestauten Fälle werden noch heute aufgearbeitet und künftig werden bis zu 1.000 Corona-Tests täglich möglich.“

    Auch hinsichtlich der Bettenkapazität ist Vorarlberg vorbereitet. In den Spitälern und spitalsnahen Institutionen sind 1.600 Betten für Corona-Infizierte geplant – genug für 10.000 bis 12.000 Erkrankte, so Rüscher. Das LKH Hohenems wird zum reinen Corona-Spital. Die Versorgung des Spitalpersonals mit Schutzbekleidung ist für die nächsten Wochen gesichert.

    Ersatzmaßnahmen zur Sicherung der 24-Stunden-Pflege

    Landesrätin Wiesflecker informierte über nötige Maßnahmen zur Sicherung der 24-Stunden-Betreuung. Wenn Betreuerinnen aufgrund der Grenzschließungen ausfallen, helfen sich die Vermittlungsagenturen untereinander aus oder informieren das regionale Case-Management. Landesweit sind bereits etwa 60 Case-Managerinnen und –Manager auch übers Wochenende erreichbar (siehe www.betreuungundpflege.at). Zur Entlastung der Servicestellen unterstützen die Gemeinden das lokale Case-Management durch Mitarbeitende der Verwaltung. Diese stellen den Informationsfluss bezüglich ehrenamtlicher Hilfsangebote sicher. „Der Schulterschluss zwischen Case-Management und Gemeinden stellt eine unbürokratische und bürgernahe Versorgung sicher“, so Landesrätin Wiesflecker.

    Auch im Covid19-Arbeitsmodus gelte die Prämisse „ambulant vor stationär“, weil aber ein Viertel der rund 1.700 Haushalte, die 24-Stunden-Pflege brauchen, Single-Haushalte sind, werden auch Ersatzquartiere in Bildungshäusern und derzeit geschlossenen Hotels vorbereitet. Für Betroffene mit komplexerem Pflegeaufwand werden leerstehende Pflegeheimplätze genützt – derzeit gibt es dafür 34 Betten.

    „Wichtig, um die Situation zu bewältigen, ist die Solidarität im gesamten Sozialbereich. Wir helfen uns gegenseitig“, sagte Wiesflecker. Die Sozialeinrichtungen erheben, welche Mitarbeitende im eigenen Bereich im Moment nicht gebraucht werden und dem Pflegedienst zur Verfügung gestellt werden können. Darüber hinaus wird es für die derzeit besonders stark belasteten Pflegekräfte am kommender Woche psychosoziale und psychologische Unterstützung geben.

    Arlbergtunnel offen, Assistenzeinsatz des Bundesheers

    Landesrat Gantner verwies auf die strengen Kontrollen an den Landesgrenzen und vor den Quarantänegebieten in der Region Tannberg und Arlberg. Insgesamt befinden sich dort 2.553 Menschen vorläufig bis 3. April in Quarantäne. Die Selbstabschottung des Landes Tirol werde begrüßt. Der Arlbergtunnel ist aber offen, Transit, Rettungsfahrten sowie Waren- und Gütertransport bleiben möglich, betonte Gantner.

    Er dankte auch allen Bundesheerkräften für deren Unterstützung im Corona-Einsatz. Schon jetzt helfen in Vorarlberg 50 Soldatinnen und Soldaten in Logistikeinrichtungen oder am Telefon beim Infektionsteam aus. Im Rahmen eines Assistenzeinsatzes wird das Bundesheer auch die Polizei bei der Überwachung der Grenzen und Quarantänegebiete sowie zum Schutz kritischer Infrastruktur unterstützen, kündigte Gantner an.

    Aktuelle Corona-Zahlen

    Die Landessanitätsdirektion gibt den aktuellen Stand im Zusammenhang mit Coronavirus bekannt: Bisher (Stand Freitag, 20. März, 16.00 Uhr) sind 1.352 Verdachtsfälle aufgetreten, davon sind 770 negativ getestet worden, 383 befinden sich noch in Abklärung. Von den bisher 199 positiv getesteten Personen ist eine im Spital in normalstationärer Betreuung.

  • Landesrätin Rüscher: Rat und Hilfe in dieser belastenden Situation

    Psychologische Dienste und Hotlines als Anlaufstellen für besorgte Menschen

    Bregenz (VLK) – Je länger die Coronakrise dauert, desto mehr kann sie auch zu einer seelischen Belastung werden. Für Menschen, die in der gegenwärtigen schwierigen Situation mit ihrer Besorgnis und Verunsicherung zu kämpfen haben, gibt es in Vorarlberg eine Reihe von psychologischen Diensten und Hotlines, die mit Rat und Hilfe zur Verfügung stehen. „Angesichts der derzeit nötigen Einschränkungen des gewohnten Alltags fällt es oft schwer, Ruhe und Besonnenheit zu wahren. Wer unter der Belastung leidet, soll nicht zögern, diese Angebote am Telefon oder online in Anspruch zu nehmen“, sagt Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher.

    Folgende Anlaufstellen stehen telefonisch und online zur Verfügung:

    -Sozialpsychiatrische Dienste auf Bezirksebene (SpDi): 9:00 bis 17:00 Uhr
    Fünf Stellen im Land derzeit mit erweiterten Erreichbarkeiten, sämtliche Nummern usw. auf www.spdi.at/kontakte/

    - ifs- Erstberatungsstellen: 8:00 bis 12:00 und 13:00 bis 17:00 Uhr
    Sechs Stellen im Land, www.ifs.at/lebensbereiche/erstberatung.html

    - Telefonseelsorge: 24 Stunden täglich
    Tel. 142; www.telefonseelsorge.at (Telefon- und Internetressource)

    - Beratungsstelle Omnibus (für Betroffene von psychisch Erkrankten)
    www.verein-omnibus.org/ (derzeit ausschließlich telefonisch, siehe Nummern auf Website)

    - Suizidprävention
    www.bittelebe.at

    - Krisentelefon des Vorarlberger Landesverbandes für Psychotherapie: täglich 8:00 bis 20:00 Uhr
    Tel. 05572/21463, E-Mail vlp@psychotherapie.at, Internet www.vlp.or.at/

  • Vorübergehend keine Entbindungen am LKH Bludenz

    Bündelung der Kräfte im Krankenhausbereich während der Coronakrise

    Bregenz (VLK) – In der aktuellen Situation bündeln Vorarlbergs Spitäler ihre Kräfte. Der Schwerpunkt für die Versorgung von Corona-Patientinnen und -Patienten liegt in den Krankenhäusern Bludenz und Hohenems. Deren ursprüngliche Aufgaben werden vorübergehend von den anderen Krankenhäusern im Lande übernommen. Aufgrund dieser Planungen werden ab Freitag, 20. März 2020, im LKH Bludenz keine Geburten mehr betreut. Die Landesspitäler Feldkirch und Bregenz sowie das Krankenhaus Dornbirn stehen für Entbindungen oder bei Problemen in der Schwangerschaft zuverlässig zur Verfügung. „Mit dieser Regelung wollen wir dafür sorgen, dass auch in der gegenwärtigen schwierigen Lage alle Patientinnen und Patienten weiterhin die bestmögliche Betreuung bekommen“, sagt Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher.

    Unter den folgenden Rufnummern kann man mit dem gewünschten Krankenhaus Kontakt aufnehmen und sich informieren lassen:
    Landeskrankenhaus Bregenz 43(0)5574/401-2230
    Landeskrankenhaus Feldkirch 43(0)5522/303-4670
    Krankenhaus Dornbirn 43(0)5572/303-2490

    Mit heutigem Wissen kann davon ausgegangen werden, dass das Coronavirus für gesunde Schwangere und ihre Babys ungefährlich ist. Wer eine Corona-Erkrankung entwickelt oder wegen eines Corona-Kontaktes in Selbstisolation steht, ist aufgerufen, das Krankenhaus, wo die Geburt stattfinden soll, zu informieren. Alle geburtshilflichen Abteilungen sind darauf eingestellt, auch Corona-positive Schwangere zu betreuen. Es ist allerdings sehr wichtig, dass das Spital in diesem Fall schon vor dem Eintreffen telefonisch informiert wird, um spezielle Vorbereitungen treffen zu können.

  • Coronavirus: Aktueller Sachstand in Vorarlberg

    Die Landessanitätsdirektion gibt den aktuellen Stand im Zusammenhang mit Coronavirus bekannt: Bisher (Stand Mittwoch, 18. März, 16.00 Uhr) sind 1.172 Verdachtsfälle aufgetreten, davon sind 529 negativ getestet worden, 510 befinden sich noch in Abklärung. Von den derzeit 133 positiv getesteten Personen ist eine im Spital in normalstationärer Betreuung. Darüber hinaus befinden sich derzeit 449 Kontaktpersonen in Absonderung.