VEU Feldkirch beendet Negativserie gegen Wälder

Nach sechs sieglosen Partien entschied die VEU Feldkirch das Derby gegen Bregenzerwald knapp für sich.

Auch das vierte Derby geht an die VEU Feldkirch. Denkbar knapp mit 4:3 setzten sich die Montfortstädter in der Vorarlberghalle gegen den EC Bregenzerwald durch und beendeten ihre Negativserie.

Bereits in den ersten Minuten des Derbys war bei beiden Teams anzumerken, wie wichtig das Spiel ist. Sowohl die VEU Feldkirch als auch die Wälder waren nach Möglichkeit im Vorwärtsgang und prüften die beiden Schlussmänner. Die Hausherren hatten die erste große Chance bei angezeigter Strafe gegen die Gäste, der Schlagschuss brachte vorerst aber nur das Metall zum Klingeln. Anders ging es wenig später Benjamin Kyllönen, der sich wieder einmal als Experte für Tore gegen den EC Bregenzerwald herausstellte. Der Pass von Samardzic landete genau auf die Schaufel des Stürmers, der Beck keine Chance ließ. (9.) Wenig später konnte Draschkowitz aus spitzem Winkel sogar auf 2:0 erhöhen. (10.) Die Wälder fanden immer wieder den Weg vor Caffis Kasten, doch auch zwei Powerplays reichten nicht, um Zählbares auf die Anzeigetafel zu bringen.

Die Bemühungen wurden im dritten Überzahlspiel schließlich belohnt. Linke und Hohenegg tanzten Caffi gekonnt aus, der VEU Goalie war erstmals geschlagen. (28.) Mit neuer Hoffnung drückten die Wälder auf den Ausgleich, doch es war Feldkirch vorbehalten, erneut anzuschreiben. Dylan Stanley bekam zu viel Raum, den der Legionär nutzte um seine Klasse auszuspielen. (37.) Es sollte allerdings doch noch der Abschnitt der Gäste bleiben. 33 Sekunden vor der Pausensirene schlug Aleksi Järvinen zu.

Die Aufholjagd der Wälder erfuhr gleich zu Beginn des letzten Drittels einen herben Dämpfer. Zum einen erschien Panu Hyyppä nur noch im Trainingsanzug auf der Spielerbank, zum anderen erzielte Smail Samardzic den vierten Treffer der VEU. (43.) Dafür verrichtete Felix Beck wenig später eine Glanztat gegen den allein heranstürmenden Jennes. Als Fechtig gut 3 Minuten vor dem regulären Ende in die Kühlbox verfrachtet wurde, schien das Spiel entschieden. Doch Waldhauser meldete sein Team mit dem Shorthander zurück. Das Derby drohte zu kippen, allerdings fassten die Gäste zwei weitere Strafen aus. Damit holte sich die VEU mit 4:3 den Heimsieg. „Wir haben uns heute wieder mit kleinen Fehlern selbst geschlagen. Die Leistung ist zu wenig konstant und wechselt oft zwischen sehr guten Phasen und auch schlechten. Es wird langsam eng.“, meinte Wald Trainer Juurikkala nach dem Spiel. Die positive Nachricht des Abends war das Erreichen der Spirit of Hockey VEHL1 Play Offs durch die DEC/ECB Juniors. Im Stadtderby gegen die Ice Tigers Dornbirn gelang ein 8:6 Sieg.

Das nächste Heimspiel ist bereits das Zeig Farbe Event, bei dem der EC Bregenzerwald unter anderem einen Seat Ibiza verlost. Die Karten dazu können bereits jetzt über den Online Fanshop (https://www.ecbregenzerwald.at/produkt/zeig-farbe-hilf-mit-und-gewinne/) erworben werden, zusätzlich gehen vom Verkaufspreis 2€ direkt an den Verein „Fescht Healfa“, der damit in Not geratene Menschen aus der Region unterstützt. Ausserdem ist es die einzige Möglichkeit, im freien Verkauf, um an Gutscheine für das Konzert des Strassenunterhaltungsdiensts powered by Söhne Mannheims am 1. Juni in Sibratsgfäll zu kommen. Alle weiteren Infos unter: https://www.ecbregenzerwald.at/zeig-farbe-spiel-2019/


VEU Feldkirch vs. EC Bregenzerwald 4:3 (2:0 1:2 1:1)

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Kommentare zu diesem Artikel

  • zu erst das Bekenntnis des Vereins zur Nachhaltigkeit, die Ablöse vom Dornbirner Eishockeyclub und dann eine Eishalle. Es ist weder in Dornbirn noch in alberschwende nichts Nachhaltiges geschehen. Nur immer jung Österreicher die alle nach Bersbuch fahren müssen.
    Das erfordert aber minimum 10-15 Jahre.
    Bis dann laufen schon lange die Maschinen für die Produktion in der Halle.

  • Stichwort Nachhaltigkeit: Damit ist sicher eine eigene Eishalle in der Region gemeint. Für den Sport, Tourismus und die eigene Bevölkerung. Stimme hier vollkommen zu.

  • Eishalle, Gepäck, Ausrüstung und Bla, Bla Bal. Alles Ausreden die keine Nachhaltigkeit mit der Region verbinden.
    z. B. ein 3. Finne weniger dann könnt ihr auch noch einen riesen Hänger für den Transport der Ausrüstung für die Einheimischen sowie die anderen jungen Spieler aus Österreich kaufen.
    Die anderen jungen Spieler aus Österreich wohnen die dann alle im Bregenzerwald oder gelingt es euch diese dann in den Wald zu transportieren.
    Aber vielleicht ist der Weg auf Google- Maps herein kürzer als hinaus. :)

  • Also so naiv zu sein und das Gepäck als Hindernis zu sehen auf Training und Matches.
    Die jungen österreicher wo trainieren die?
    Vielleicht müssen sich die dornbirner nach einer neuen Möglichkeit umsehen und dann gibt es auch genügend Platz für den 2. Dornbirner Club (EHC Bregenzerwald) der ja für den Nachwuchs der Bulldogs zuständig ist.
    Ich kann mich gut in dich versetzen, dass es nervt wenn andere auch denken. :)

  • was ausser acht gelassen wird: zu einem fußballtraining anzureisen ist wesentlich unkomplizierter. haben die sogenannten experten schon einmal gesehen, wie viel gepäck ein eishockeyspieler jedes mal mitnehmen muss?

    Und auf welchem eis sollen die ganzen kinder aus dem wald trainieren? die eisarena in dornbirn wurde geschlossen, das messestadion wird noch mehr überrannt und ist jeden tag bis spät in die nacht ausgebucht.

    das hat nichts mit dahinter stehen zu tun oder nicht. ihr habt einfach nur keine ahnung von der materie

  • Na ja, dann lies es bitte nochmals. Wenn du es dann nicht verstehst, dann willst du es nicht verstehen. Das ist wie mit der Nachwuchsarbeit entweder man steht dahinter oder nicht.

  • hmm, ich habs nochmal gelesen, kann aber nirgends sehen wo du schreibst welche strecke 20 kilometer sind!?
    aber eh egal, du wirst es wissen!;)

  • Schau ma mal :)

  • Hauptsache sie kommt und wir können eislaufen :D

  • lach :) immer die gleiche Leier. Wenn ihr Nachwuchs wollt dann müsst ihr halt was machen, nicht nur jammern und ausreden suchen. 1-2 Finnen weniger und ihr habt die Finanzierung.
    Von den anderen jungen kann sich die Region nichts kaufen, das ist Ausbildung für Dornbirn.
    Nachhaltigkeit mit der Region ist gefragt und leider viele Jahre vergessen worden.
    MEVO baut wenn denn die Halle auch für ihn und nicht für euch.

  • Unterschied bleibt weiterhin, dass es in unserer Region nicht möglich ist, das Eislaufen zu erlernen. Der Vergleich mit Fußball hinkt gewaltig, jedes Kind kann alleine vor dem Haus “tschutta” und jede Gemeinde hat einen Rasen inkl. Verein. Ob dieses Kind es dann in Nachwuchszentrum schafft, hängt dann von Faktoren wie Talent und dem Willen ab. Und für diese Hand voll Kinder kann auch ein Fahrtdienst organisiert werden.

    Wie im fünften Kommentar bereits von “@vorschreiber” erwähnt, zu Alberschwender Zeiten gab es in der Kampfmannschaft etliche Spieler aus dem Bregenzerwald. Und das obwohl in der Arena erst Mitte November trainiert werden konnte, und nicht wie in Feldkirch, Dornbirn, Lustenau bereits Anfang August.

    https://www.eliteprospects.com/team/927/ec-bregenzerwald schaut euch das Team einmal an. In keiner anderen Mannschaft auf dieser Stufe oder höher werdet ihr mehr Vorarlberger Namen finden. Oder auch so junge Spieler tw. Jahrgang 2000, 2001. Es gibt sogar ein eigenes Farmteam in der höchsten Vorarlberger Liga, dass jetzt in die Play Offs eingezogen ist. Da soll noch jemand sagen, der eigenen Nachwuchs sei den Wäldern egal.

  • lies meine Zeilen einfach nochmals und nochmals und wenn nötig nochmals durch und überlege ohne Google-Maps was was ich geschrieben habe.
    Wenn man sich im Sport in der Region ein bisschen auskennt und du immer wieder über Fußballplätze und Verine schreibst so ist es sicher, dass du kein Google-Maps braucht um das zu verstehen.
    Wenn nicht dann befasse dich weiterhin mit Google-Maps.

  • lies einfach den Text nochmals und nochmals und wenn dann nochmals durch. Da steht alles geschrieben :)

  • mit welchen verantwortlichen? wen meinst du, und was machen sie falsch? welche strecke sind 20 km? hab keine gefunden in google maps..bitte um info!?

  • nimm es für dich einfach so wie du es brauchst, dann geht es wenigstens dir gut :)

  • Was muss das für ein Leben sein, wenn man sich den Sonntag nimmt, um gegen einen Verein zu poltern. Depression oder Enttäuschung pur? Andere verbringen Zeit mit Freunden oder Familie, aber jedem das seine. Glücklich macht das jedenfalls nicht.

  • Zum thema in jeder Gemeinde ein Fußballplatz.
    Mit den Fußballnachwuchszentren im Bregenzerwald den die Vereine Vorderwald, Mittelwald und Hinterwald geschaffen haben und dadurch den jungen eine super Plattform zur Ausbildung bieten, müssen Eltern Fahrtwege auch von ca 20 km in kauf nehen und das 2x in der Woche Training und am Wochenende Match gegen Alterskollegen aus ganz Vorarlberg.
    Die ganzen LAZ Auswahlen im Nachwuchs erfordern immer einen weiten Fahrtdienst von Eltern oder Transfers von Vereinen. Nur hier ist was Nachhaltiges im Hintergrund die Vereine wollen Nachwuchs und eine gute Ausbildung bieten die auch finanziell eiiges abverlangt.
    Wenn der EHC in jeder Gemeinde eine Eishalle hätte wären auch nicht mehr eigene Nachwuchsspieler in der Mannschaft weil der Verein nicht dazu bereit ist. Man schmükt sich lieber mit Federn von Dornbirn.
    Dass wird mir der neuen MEVO Halle und diesen Verantwortlichen sicher nicht anders.

  • Die Logik der Gegner:

    - es ist kein Problem Kinder zwischen 4-17 Jahren zweimal wöchentlich vom ganzen Wald nach Dornbirn aufs Training zu fahren und dann am Wochenende zum Spiel bringen.
    - Spieler der Kampfmannschaft, die allesamt ein Auto besitzen oder eine Fahrgemeinschaft machen können, können nicht vom Land nach Bersbuch aufs Training fahren….

  • glaubst du wenn es im wald keinen fussballplatz geben würde, nur in dornbirn einen, würden soviele Kinder fussball spielen?

  • Ganz vergessen, der Bahnhof Schwarzenberg ist ganz in der Nähe :)

  • Wenn ihr euch als Schmiede von Talenten mit jungen Vorarlbergern und Österreichern identifiziert, dann macht es sicher von der Infrastruktur her Sinn, die Halle in den hinteren Bregenzerwald zu bauen. wie kommen dann eure jungen Talente aus dem ganzen Land nach Bersbuch?

  • deine Ausreden sind wie immer haltlos. Wenn einem Verein der Nachwuchs am Herzen liegt können die Nachteile von der Infrastruktur in Dornbirn wenn überhaupt z.b. mit dem eigenen EHC Bus Trainingsbesuche vom Nachwuchs gut kompensiert werden. Im Fußball z. B. müssen Eltern auch Fahrtdienste zu Training, Spielen oder Turnieren leisten.
    Diese Mehrarbeit/Aufwand kann gut mit einem Finnen weniger auch gut finanziert werden.
    Ansonsten gibt es immer wieder Sponsoren die für den Nachwuchs in der eigenen Region was übrig haben. :)

  • Du hättest nur einmal in Alberschwende eine Schaufel bei minus 15 Grad in die Hände nehmen müssen, Schneefall usw. sonstige viele widrige Umstände, dass kann man mit einer Halle nicht vergleichen, sonst frag mal nach bei denen die damals gearbeitet haben, neben ihrem Job noch an die 100 Stunden im Monat und mehr!
    Übrigens gab es im Waldkader mal an die 10 Eigenbauspieler, war auch ein verschworener Haufen damals im gesamten Verein.
    Wie bei allem muss die Infrastruktur einfach passen, dass ist nicht nur im Sport so. Wem das nicht klar ist, der soll hier weiter über alles herziehen.
    Solange für die Bregenzerwälder Jugend der Weg zur Halle nicht einfach und unproblematisch ist, wird es auch keinen Nachwuchs geben. Die ein, zwei Narren von Eltern die jedesmal ihre Kinder auf das Training bringen und wieder abholen gibt es nur noch selten.

  • Also doch Dornbirn II

  • Wenn von Einheimischen gesprochen wird sollten es zumindest aus der Region Bregenzerwald Spieler sein. Feldkirch hat sogar waschechte Feldkircher und noch aus dem Bezirk Walgau.
    Der Aufschwung hat leider in Alberschwende nicht stattgefunden, war dem Verein auch nicht wichtig. somit fahren dann die Vorarlberger, finnen und aus den Bundesländeren Österreichs und die Kooperationspieler in den Bregenzerwald in die MEVO Halle.
    aus einer so großen Region keinen einzigen Spieler in der Mannschaft zu haben ist beschämend. Bin schon wieder gespannt auf eure haltlosen Sprüche:)

  • Was redest du von Wäldern, selber kein Wälder sein und immer den Stiefel dazu geben. Geh dahin von wo du herkommst. Aber ja, da hast du ja auch keine Freunde.. Aber wenn wunderts. Feldkirch hat in der Vergangenheit seine eigenen Probleme gehabt, nicht vergessen!! Nachwuchs ist ok, die kommen auch zu Fuß oder mit Bus einfach zum Training. Konkurrenzsportarten haben sie auch nicht viele bei ihren 33.500 Einwohnern. Da sind z.B. 5 (!!) Fußballvereine aus dem Bregenzerwald vor BW Feldkirch mit 800 - 3500 Einwohnern. Wenn die Halle kommt und Infrastruktur ist vorhanden wird der Nachwuchs im Would auch beim Eishockey einen Aufschwung erleben. Dafür muss man aber mitdenken und das ist dir nicht gegeben.
    Wie schaut es eigentlich mit Halle aus? Wann geht es los mit Bau?

  • Lies mal die Aufstellungen durch, wer mehr Einheimische in der Mannschaft hat, bevor du deinen Senf abgibst.
    Fallen arrivierte Spieler beim ECB aus, kommen jederzeit junge Vorarlberger aus dem eigenen Nachwuchs mit Dornbirn zum Zug. Hingegen bei der großen VEU werden Spieler von Villach geholt, weil auf die eigenen in den letzten Jahren ein Dreck gegeben wurde.
    Sollte es mit dem Abenteuer EBEL klappen, kann man jetzt schon sagen, dass in ganz Österreich alles zusammengekauft wird. Besonders beim Wald und Dornbirn, jede Wette.

  • VEU mit Einheimischen im Gegensatz zu den nicht Wäldern