Fünf Gegentore im zweiten Abschnitt waren viel zu viel

Keine Punkte gelang es den Wäldern den Rittner Buam im Heimspiel abzuknöpfen.

Alleine im Mittelabschnitt erzielten die Gäste fünf Tore. Dennoch verkaufte der ECB seine Haut teuer und kämpfte bis zur letzten Minute. Es ist für die Rittner der elfte Erfolg in Folge.

Der neue, alte Italienmeister wurde seiner Favoritenrolle im Messestadion gleich zu Beginn des Spieles gerecht und ging in Führung. Alex Frei kam im Angriffsdrittel zum Schuss, den Beck nicht kommen sah, womit es bereits nach 55 Sekunden 1:0 für die Gäste stand. Anschließend fehlte es etwas an großen Highlights, auch Ritten wurde erst im Powerplay richtig gefährlich. Der nächste Treffer gelang den Buam allerdings erst mit Ablauf der Strafe. Sislannikovs netzte aus spitzem Winkel ein, als die Wälder gerade wieder vollständig auf dem Eis standen. (17.) Die Hausherren meldeten sich noch vor der Eisreinigung zurück. Henrik Neubauer verwertete seinen eigenen Abpraller zum Anschlusstreffer in der 19. Minute. Es war das erste Unterzahltor, dass die Rittner seit 10 Meisterschaftsspielen kassierten.

Im Mittelabschnitt überschlugen sich die Ereignisse. Wieder machten die Gäste nach der Pause den Anfang. Gerade einmal 24 Sekunden waren verstrichen, als Sislannikovs den Torreigen eröffnete. Eisath tat es ihm in der 23. Minute gleich, bevor Sislannikovs 34 Sekunden später seinen Hattrick schnürte. Wald Trainer Juurikkala hatte genug gesehen und rief sein Team zu sich. Karlo Skec übernahm den Posten im Tor. Die Standpauke zeigte Wirkung. Future Club Spieler Kai Fässler brachte seine Kollegen wieder zurück ins Spiel. (Pfanner Fruchtsaft gratuliert seinem Future Club Spieler) (27.) Danach war Virtanen für das 3:5 verantwortlich. (33.) Doch die Freude über das Comeback hielt nicht bis in die Pause. Kostner (38.) und Frei (40.) stellten zuvor auf 3:7.

Die Wälder gaben sich sichtlich Mühe, aus dem Loch herauszukommen, dass sie sich selbst im Mittelabschnitt geschaufelt hatten. Daniel Ban schlug im Powerplay zu und verkürzte. (45.) Alle weiteren Versuche schlugen fehl und mittlerweile lief die Zeit gegen die Gastgeber. Karlo Skec räumte seinen Arbeitsplatz gut drei Minuten vor Ende für einen sechsten Feldspieler. Frei machte allerdings mit dem Empty Net Treffer den Deckel zu. Henrik Neubauer hatte durchaus einige selbstkritische Worte nach dem Spiel: “Wir haben hart gearbeitet und plötzlich billige Fehler gemacht, die dem Gegner einfache Tore ermöglicht haben. Das hat uns heute den Sieg gekostet. Wir müssen jetzt näher zusammenrücken.”

EC Bregenzerwald vs. Rittner Buam 4:8 (1:2 2:5 1:1)

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