Lichterkette auf dem Grat der Kanisfluh

_mg_4410.jpg(ini/üsakanis) Alpenschutzverein, Alpenverein und Naturschutzbund haben sich in Kooperation mit der Bürgerinitiative “Üsa Kanis“ zusammengeschlossen und bei Sonnenuntergang die Lichterkette auf dem Grat der Kanisfluh entzündet. Bei besten Wetter- und Sichtverhältnissen haben sich ca. 400 Interessierte die Mühe gemacht, um auf der gegenüberliegenden Schnepfegg sich dieses einmalige Ereignis anzuschauen. Die Besucher wurden mit herrlichen Alphornklängen von Pius Feurstein herzlich empfangen. Durch einleitende Worte über diese Aktion und die Bürgerinitiative “Üsa Kanis“ wurden alle Anwesenden von Franz Ströhle und Markus Zwischenbrugger informiert.
Die Lichterkette war über weite Teile des Bregenzerwaldes zu sehen und wurde hier wieder ein ausdrückliches Zeichen für den Erhalt des Wahrzeichen und Denkmales, der Kanisfluh, gesetzt. Mit diesem Mahnfeuer wird gegen das geplante Kiesabbauprojekt am Fuße der Kanisfluh vorgegangen, da die Kanisfluh als “heiliger Berg“ im Bregenzerwald und von ganz Vorarlberg gilt. Es gibt keinen Berg in der Region, über den mehr Sagen, Mythen, Geschichten und Lieder geschrieben wurden, als über “Üsa Kanis“.
Unter den Anwesenden waren u.a. auch Architekt und Russ-Preis-Träger Hermann Kaufmann, Landtagsabgeordnete und Vize-Bürgermeisterin von Bregenz Sandra Schoch, Obmann des Albenschutzvereines Franz Ströhle und die Vertreter der Bürgerinitiative “Üsa Kanis“ Markus Zwischenbrugger und Lothar Kündig. Rainer Schlattinger als Obmann des Alpenvereines Vorarlberg war auf dem Grat der Kanisfluh und hat die ganze Aktion vor Ort geleitet.

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Kommentare zu diesem Artikel

  • Wir waren am Tag auf der Mellauer Kilbe, und haben es am Abend gesehen. Tolle Aktion von den Vereinen und der Bürgerinitiative. Mit dem Wetter hattet ihr auch Glück - war froh im Zelt zu sein, und nicht auf der Kanisfluh. Vielen Dank dass ihr euch so ins Zeug legt. DANKE. Die nächsten Wahlen kommen meine schwarzen, pinken und blauen Freunde in Bregenz draussen :-)

  • Ich muss echt den Organisatoren ein großes Lob aussprechen - super Sache. Hoffe man hat das am Land draußen bei Rüdisser und Konsorten auch gesehen. Die Kanisfluh soll und wird so bleiben wie sie jetzt ist. Dafür werden die Wälder schon sorgen. Weiter so und lasst euch nicht unterkriegen!