Wälderhallen-Bau in Andelsbuch: 35.000 Quadratmeter sollen umgewidmet werden

Wie der “ORF” berichtet, sollen für den Bau der Wälderhalle sowie die Schaffung eines Betriebsgebietes zirka 35.000 Quadratmeter Grünfläche umgewidmet werden. Die Bagger könnten dann frühestens Ende 2018/Anfang 2019 anrollen.

Die jahrelange Suche nach einem Standort für die viel diskutierte Wälderhalle hatte vor gut einem Jahr ein Ende. Die Regio Bregenzerwald hatte damals einstimmig dem Bau in Andelsbuch zugestimmt. Nun wird das Projekt immer konkreter: Wie der “ORF” berichtet, sollen etwa 35.000 Quadratmeter Grünfläche umgewidmet werden. Am Zug sei nun die Gemeinde Andelsbuch, so Regio-Obmann Guido Flatz. Denn Andelsbuch habe sich als einzige Gemeinde per Beschluss bereit erklärt, einen Standort zur Verfügung zu stellen.

Baubeginn frühestens 2018

Die Gemeindevertretung am Montag stehe daher ganz im Zeichen der formalen Vorbereitung für die Wälderhalle. Bürgermeister Bernhard Kleber wird laut “ORF” vorschlagen, dass ein Team bestehend aus Gemeinde, Raumplanern und Architekten die Modalitäten definiere, unter denen sich Betriebe und Wälderhalle ansiedeln könnten. Erst dann, so Unternehmer Hans Metzler, wenn das Entwicklungskonzept vorliege, könne mit Detailplanungen sowie Bauarbeiten begonnen werden. Ende 2018/Anfang 2019 könnten die Bagger dann frühestens anrollen.

Kostenpunkt maximal sieben Millionen Euro

Die Wälderhalle – Kostenpunkt maximal sieben Millionen Euro – soll nicht nur Trainingsmöglichkeit für den EHC Bregenzerwald bieten, sondern auch Freizeitmöglichkeit für Jugendliche sein.

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Kommentare zu diesem Artikel

  • So sachlich gehört miteinander umgegangen! Und informativ, gut so.

  • Spiele finden im Normalfall immer nach 19:00 Uhr statt. Trainings finden genauso erst statt, nachdem die Spieler von ihrer Arbeit kommen. Auch hier wird selten vor 19:00 Uhr trainiert. Hier könnte man sich schon mal die Zeiten für Publikumsläufe in Dornbirn, Feldkirch, Lustenau ansehen.

    Schwierig abzuschätzen was an Eigenleistung erbracht werden kann, wenn die Halle wegen den Unklarheiten des Standorts noch nicht mal in der Planungsphase ist. Derzeit zahlt der ECB über 50.000€ Miete im Jahr an die Messehalle.

  • Die Benützung anderer, gibt aber der EHC mit seinen Eiszeiten für Spiele und Training für alle Mannschaften plus Hobbymannschaften vor. Also auch der Gast kann nur zu gewissen Zeiten die Wälderhalle nützen.
    Wäre für die Einwohner der Region auch interessant wieviel der Verein für Miete bezahlt und auch Eigenleistungen beim Bau der Anlage leistet so wie von euch immer verglichen mit Fußballvereinen.

  • den ersten beiden Sätzen kann man nur Recht geben. Wurde auch nie versucht mMn. Trotzdem hat auch diese Sportart einen berechtigten Platz im Bregenzerwald.
    Dazu muss allerdings auch gesagt werden, dass in der Eishalle nicht der ECB alleine spielen wird. Neben den Hobbyteams kommt auch noch der Publikumslauf hinzu, was für eine Wintersportregion eigentlich überall Standart ist. Besonders wichtig wenn man an die letzten schneearmen Weihnachten denkt.
    Es gibt ja bereits Freizeitmöglichkeiten die nichts mit dem ECB zu tun haben. Fußball, Tennis, Beachvolleyball, Schwimmbäder. Nur würden sich mit der Halle, die auch nicht vom ECB betrieben wird, neue Möglichkeiten auftun. Unter anderem auch die Discothek, die bereits seit über einem Jahr im Wald fehlt.
    Dieses Recht kann natürlich auch in Anspruch genommen werden. Fragen ob kritisch oder nicht können jederzeit an mail@ecbregenzerwald.at oder presse@ecbregenzerwald.at gesendet werden.

  • Die Verantwortlichen des EHC versuchen meiner Meinung nach wirklich das Beste für den Club und Eishockeysport in der Region.
    Eishockey aber mit Fußball in unserer Region zu vergleichen finde ich naiv.
    Es wäre schon fair wenn man zum Sport Entscheidungen objektiv intern und extern beurteilen kann.
    Wenn ich an die Umfrage von dazumal denke so ist das vom EHC gesteuert worden und als völliger Schwachsinn zu werten.
    Ich wünsche mir für die Jugend in der Region eine Freizeitmöglichkeit die nicht vom EHC abhängig ist.
    Ob es sinnvoll ist die Jugendlichen alle auf einem Platz zu finden wage ich zu bezweifeln. Mehrere kleine Freizeitmöglichkeiten wären meiner Meinung nach Qualitativ besser.
    Der Bürgern in der Region hat schon das Recht auch gegenüber dem EHC kritische Fragen zu stellen!

  • …. und die ganzen schwarzmaler sehen wie falsch sie lagen.

    Reine Behauptung oder gibt es auch eine Begründung?
    Antwort: was ist daran Quatsch?

    Das wäre ein ziemliches Armutszeugnis, nicht nur für Andelsbuch sondern die gesamte REGIO. Aber bitte stell eine Umfrage auf.

    http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2781516/ nach zwei Sekunden von Google gefunden.
    Zum letzten Punkt gibt es nicht besonders viel zu sagen. Scheinbar sind die eigenen Kinder zu jung zum ausgehen, oder jetzt zu alt und kamen damals noch in Genuss des E-Werks.

  • Das wird noch ein bisschen dauern, bis allen die Augen aufgehen.

    Die 7Mio werden nicht halten und über Betriebskosten spricht man nicht zu laut.
    @mimimimmi: wer hat dir denn den Quatsch erzählt.

    Die Politiker haben sich hier von einzelnen lautstarken Bürgern aufwühlen lassen und trauen sich nicht NEIN zu sagen. Bin mir sicher, eine repräsentative Umfrage (und nicht von EHC erstellte) würde hier ein klares Bild der Bevölkerung zeigen.

    Hat es irgendwann einmal eine Zusage vom Land gegeben bezüglich Finanzierung?
    Das Thema “Jugend” ist wirklich nur Alibi - ich sehe derzeit jedenfalls keine unglücklichen Jugendlichen.

  • ist sie auch nicht sondern eine sportstätte und wie fußball-, tennis-, volleyballplätze wird sie deshalb gefördert, daher auch das öffentliche geld.

    haben fußballplätze keine laufenden kosten?

    warum sollte sie nicht bewirtschaftet werden nur weil sie schlecht ist?

  • ich sehe die Wälderhalle nicht als Gewerbebetrieb, weil sie Großteils aus Steuergeldern finanziert wird. Wenn sie privat gebaut wird könnte man ja den Errichter und Betreiber Namentlich nennen. Dann müsste man auch nicht in solchen Foren über die Wälderhalle diskutieren! ODER?
    Bei der Wälderhalle sind sicher die laufenden Kosten das Problem und nicht der Bau.
    Wenn die Fläche so schlecht ist, warum wurde dann über Jahrhunderte Landwirtschaft in diesem Gebiet betrieben.

  • Das gesamte Gewerbegebiet umfasst 35.000 qm. Die Halle nimmt nur einen kleinen Teil davon ein. Mitsamt den Parkplätzen wird weniger Platz benötigt wie bei einem einzigen Fußballfeld.

    Außerdem ist die Fläche ideal für ein Gewerbegebiet. Zentral, mit guter Verkehrsanbindung, trotzdem abseits der Siedlungen, auf einer Fläche die landwirtschaftlich nicht viel hergibt (schattig, ehemalige Deponie,…)

    Die Halle wird privat gebaut und auch die Haftung erfolgt von privater Seite.

  • so wie es ausschaut bewirtschaften die Landwirte in 20ig Jahren nur mehr die steilen Hänge im Bregenzerwald. Diese werden ja gefördert. Schwarzenberg ist nicht im Stande für Gewerbebetriebe entsprechenden Grund zur Verfügung zu stellen. (Hans Metzler im Vorstand)
    Die ebenen Flächen werden für Sporthallen mit Alibithema Freizeit für junge Menschen verbaut.
    Eine Bitte an die Landwirte in der Region in Zukunft nicht mehr Jammern weil hier seid auch ihr am Zug.

  • …zuerst wird sie mit Steuergeld gebaut, und dann mit Steuergeld der hohe Verlust bezahlt - bis man froh ist, wenn man sie los wird. Dann kauft sie der “Nachbar” recht günstig als Produktionshalle :-)

  • dr “Brülar” muß dia Hallo denn in a paar Johr koafo, wenn ma se nümma vrma mit alla Schulda drzua.